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Keine Deutschkenntnisse bei Trenitalia Drucken E-Mail
Montag, 11. Juni 2007

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Als inakzeptable Verletzung der Zweisprachig- keitsbestimmungen in Süd-Tirol, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die einsprachig italienischen Durchsagen und Kundeninformationen in den Zügen von Trenitalia. Sowohl auf den Regionallinien, wie auch in internationalen Zügen, werden die Bahnhofsankündigungen und Umsteigemöglichkeiten immer wieder nur auf italienisch durchgesagt.
 

Angesichts der Tatsache, dass es sich bei den Regionallinien um automatische Durchsagen vom Band handelt, für die eine deutschsprachige Version hergestellt wurde, ist es unverständlich, warum der deutsche Ansagetext nun einfach wieder entfernt wurde.

Die von Trenitalia in diesem Zusammenhang immer wieder zitierten „technischen Schwierigkeiten“ sind nichts weiter als eine billige Ausrede, denn abgesehen davon, dass das Abspielen eines Tonbandes wohl selbst Trenitalia zuzumuten sein dürfte, ist es auch noch nie vorgekommen, dass diese ominösen „technischen Schwierigkeiten“ dazu geführt hätten, dass die Ansagen nur in deutscher Sprache erfolgten.

Von der eindeutigen Verletzung der Zweisprachigkeitsbestimmungen einmal abgesehen, kann es sich insbesondere ein Tourismusland wie Süd-Tirol aber auch nicht leisten, Gäste durch unverständliche Durchsagen in den Zügen zu verärgern. Immer wieder versäumen Urlauber Anschlussverbindungen, oder steigen an falschen Bahnhöfen aus, da sie die Durchsagen nicht verstehen und die italienischen Ortsbezeichnungen nicht kennen.

Trenitalia wird jährlich mit Millionen von Süd-Tiroler Steuergeldern subventioniert. Es ist daher schlichtweg inakzeptabel, dass die Süd-Tiroler zwar zahlen dürfen, ihnen deutschsprachige Durchsagen aber vorenthalten werden.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna


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