| Statt ausländischer Arbeitskräfte: vermehrt auf Gesamt-Tiroler Arbeitsmarkt setzen |
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| Montag, 18. Juni 2007 | ||||||
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Als
grundsätzlich positiven Schritt bezeichnet der Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Entscheidung der Landesregierung,
künftig nicht mehr wahllos ausländische Arbeitskräfte ins Land zu
holen, sondern zuerst das Potential des einheimischen Arbeitsmarktes
auszuschöpfen. Auch die Entscheidung auf Arbeiter aus nicht EU-Ländern
zu verzichten, ist eine richtige Entscheidung, da diese oft wesentlich
schwerer zu integrieren sind, als Menschen aus einem ähnlichen
Kulturkreis. Ziel einer zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik muss es sein, die einheimische Bevölkerung mit Arbeit zu versorgen, die zudem gerecht entlohnt wird, denn nur so kann die Kaufkraft im eigenen Land gestärkt werden, wovon letztlich auch die Wirtschaftsbetriebe wieder profitieren. Da viele Betriebe auf spezifisch qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind, die in Süd-Tirol nicht immer zu finden sind, sollte die Landesregierung daher vermehrt mit dem Bundesland Tirol zusammenarbeiten, um die Ressourcen des Gesamt-Tiroler Arbeitsmarktes optimal auszunützen. Insbesondere in strukturschwachen Gebieten wie in Ost-Tirol, oder im Vinschgau, haben viele junge Menschen Probleme eine Arbeitsstelle zu finden, obwohl sie gut ausgebildet wären. Durch eine Zusammenarbeit könnte sowohl Süd-Tirol, als auch das Bundesland Tirol, vermehrt auf einheimische Tiroler Arbeitskräfte setzen und somit die heimische Wirtschaft stärken.
Sven Knoll, Landesjugendsprecher Drucken | E-Mail
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