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Eklat um Begnadigung der Süd-Tirol Aktivisten Drucken E-Mail
Donnerstag, 28. Juni 2007

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Als erbärmlichen Versuch der Kriminalisierung und Verdrehung der historischen Tatsachen, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Äußerungen italienischer Rechtsparteien, die sich vehement gegen eine Begnadigung der Süd-Tirol Aktivisten wehren.

Die Süd-Tiroler Freiheitskämpfer als Mörder und Terroristen zu bezeichnen ist eine Frechheit, die so nicht hingenommen werden kann.

Die Aktivisten der 60er Jahre haben ihre Anschläge nicht gegen Menschenleben, sondern nur gegen Symbole eines verbrecherischen Staates gerichtet, der mit allen Mitteln versuchte Süd-Tirol zu italienisieren.

Die Anschläge der Freiheitskämpfer waren somit nicht nur gerechtfertigt, sondern eine Notwendigkeit, denn ohne diese hätte Süd-Tirol seine Autonomie nicht bekommen und die endgültige Italienisierung wäre vollzogen worden.

Es ist das Recht eines jeden Volkes, sich gegen die Fremdbesetzung und Unterdrückung eines fremden Staates zu wehren. Die Süd-Tiroler Freiheitskämpfer sind daher mit den Partisanen des 2.Weltkrieges vergleichbar, die sich ebenfalls für die Freiheit ihrer Heimat eingesetzt haben.

Dass es dabei auch zu Toten gekommen ist, ist tragisch und bedauernswert, doch trägt Italien die Verantwortung dafür alleine.

Die Begnadigung der im Exil lebenden Süd-Tirol Aktivisten ist ein längst überfälliger Akt der Menschlichkeit, der endlich vorangetrieben werden muss. Viele der Freiheitskämpfer sind heute über 70 Jahre alt und haben Jahrzehnte im Exil verbringen müssen. Die Gerichtsurteile mit denen sie von Italien verurteilt wurden, sind mehr als fragwürdig und unter teils dubiosen Umständen zu Stande gekommen.

Bezeichnend ist auch die Tatsache, dass man die Süd-Tirol Aktivisten zu teils lebenslangen Haftstrafen verurteilte, während die Folterpolizisten und Auftragsmörder des italienischen Staates straffrei ausgingen, oder sogar noch befördert wurden.

Es ist höchste Zeit endlich einen Schlussstrich unter dieses Kapitel zu ziehen und den Freiheitskämpfern ihre Freiheit und ihre Würde zurückzugeben.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna


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