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Polemik um Film: Freiheit für Süd-Tirol - Film stammt nicht von FPÖ Drucken E-Mail
Donnerstag, 5. Juli 2007

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Als paranoides Verhalten und billigen Einschüchterungsversuch bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, das Verhalten von Alleanza Nazionale, welche gegen den Film „FREIHEIT FÜR SÜD-TIROL“ Sturm läuft und deswegen sogar bei der EU Kommission intervenieren will.

Entgegen der Behauptung von AN, stammt dieser Film nicht von der FPÖ, sondern wurde im vergangenen Jahr von Sven Knoll erstellt.

„Im Zuge der von mir initiierten Kampagne gegen die faschistischen Relikte in Süd-Tirol, habe ich diesen Kurzfilm erarbeitet und zum freien Download ins Internet gestellt. Ziel des Filmes ist es, die Öffentlichkeit über die wahre Geschichte Süd-Tirols aufzuklären, die leider immer wieder verschwiegen wird.“

Auf diesem Wege ist der Film offensichtlich auch auf der Homepage der FPÖ gelandet.

Entschieden zurückgewiesen werden muss der Vorwurf, dass es sich beim Film um eine antiitalienische Hetzkampagne handle, deren Anschuldigungen frei erfunden seien.

Der Inhalt des Filmes basiert auf historisch belegbaren Tatsachen und stellt die Realität lediglich so dar wie sie ist.

Nicht umsonst wurde dieser Film auch bereits auf der Universität in Innsbruck, sowie in verschiedenen Schulen in Nord- und Süd-Tirol gezeigt.

Aufgrund des großen Interesses, wird dieser Film demnächst auch in englisch, französisch, spanisch und ungarisch übersetzt werden, um somit auch andere Länder über die Zustände in Süd-Tirol aufzuklären.

Auch wenn es die Vertreter von AN nicht wahr haben wollen, so hat Italien doch bis in die 80er Jahren hinein versucht, Mordanschläge auf jene Süd-Tiroler Freiheitskämpfer zu verüben, die vor Folter und ungerechtfertigten Strafen fliehen konnten.

Bis heute weigert sich der italienische Staat den Süd-Tirolern das Recht auf Selbstbestimmung zuzugestehen und hält somit ein Land in seinem Besitz, das ihm nicht gehört und auf das er keinerlei Ansprüche hat.

Was die Intervention vor der EU Kommission anbelangt, so werden wir uns von dieser Drohgebärde mit Sicherheit nicht einschüchtern lassen und sehen dieser sogar erwartungsvoll entgegen. Es dürfte mehr als interessant werden, wie sich Italien vor der europäischen Öffentlichkeit rechtfertigt, wenn diese über die unzähligen faschistischen Relikte in Süd-Tirol aufmerksam gemacht wird, welche bis heute vom Staat gefördert werden.

Die Polemik die dieser Film hervorgerufen hat beweist, wie empfindlich Italien noch immer auf Unabhängigkeitsbestrebungen reagiert und wie notwendig daher Filme wie dieser sind.

Die Rechtsparteien in Italien werden sich daran gewöhnen müssen, dass in Süd-Tirol eine neu Generation heranwächst, die sich nicht länger den Mund verbieten lässt und die das einfordert, was uns zusteht:

Die Freiheit für Süd-Tirol.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna


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