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Süd-Tirol kein Schlaraffenland - Durnwalder verkennt Realität Drucken E-Mail
Donnerstag, 16. August 2007

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Als realitätsfremde Schönfärberei bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Einschätzung von LH Durnwalder, wonach die Wirtschaftslage in Süd-Tirol glänzend sei.
Die Tatsache, dass in Süd-Tirol rund 24.000 Menschen am Rande des Existenzminimums leben und ¼ aller Arbeiter und Angestellten weniger als 1.000 Euro im Monat verdienen, spricht eine andere Sprache.

 

Trotz Autonomie sind in Süd-Tirol nicht nur die Löhne und die Renten geringer als im Bundesland Tirol, sondern auch die effektive Steuerbelastung ist um ein Vielfaches höher.

Eine Arbeitnehmerfamilie mit 2 Kindern verdient in Süd-Tirol beispielsweise jährlich 2.500 Euro weniger, als dieselbe Vergleichsfamilie im Bundesland Tirol.

Viele Süd-Tiroler können mit ihrem kargen Einkommen die hohen Lebenshaltungskosten bereits nicht mehr begleichen und müssen daher Schulden aufnehmen.

Auch der Umstand, dass immer mehr Betriebe ihre Niederlassungen nach Österreich verlegen, ist ein eindeutiges Signal für die fehlgeleitete Wirtschaftspolitik in Süd-Tirol.

Diese Probleme müssen endlich angegangen und gelöst werden.

Die Vogel-Strauß Politik des Landeshauptmannes, der diese Probleme, ein Jahr vor den Landtagswahlen, nicht sehen kann, oder sehen will, verschlimmert die Situation jedoch nur zusätzlich.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna


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