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Süd-Tirol kein Militärspielplatz Drucken E-Mail
Dienstag, 4. September 2007

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Als unerträgliche Belästigung bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die permanenten Militärübungen in Süd-Tirol.
Erst dieser Tage üben Carabinieri-, Finanz-, und Militäreinheiten wieder Helikopterflugeinsätze am Flughafen Bozen und verursachen damit eine unerträgliche Lärmbelästigung für die Anrainer und verschmutzen zudem unnötig die Umwelt.


Allein im Jaufental hinterlässt das Militär nach seinen Übungen jedes Jahr Säckeweise Munitions- und Müllreste in der Naturlandschaft, die dann von den dortigen Bauern wieder eingesammelt werden müssen.

Auch im Pustertal wird die Bevölkerung immer wieder von tieffliegenden Kampflugzeugen und Militärübungen belästigt, deren Sinnhaftigkeit mehr als angezweifelt werden muß.

Die Tatsache dass das neue Fahrsicherheitszentrum in Bozen nun auch noch einen Übungsplatz für Panzerfahrzeuge erhalten soll, ist ebenso unverständlich.

Süd-Tirol ist weder ein Kriegsschauplatz noch ein akuter Krisenherd, weshalb derartige Kriegsspiele völlig überflüssig und daher entschieden abzulehnen sind, so Sven Knoll. 

Die Süd-Tiroler Landesregierung ist daher aufgefordert, beim Verteidigungsministerium in Rom zu intervenieren, um zukünftig solche Kriegsspiele in Süd-Tirol zu unterbinden.

Wenn das italienische Heer glaubt derartige Übungen durchführen zu müssen, dann soll es dies in dafür ausgewiesenen Zonen in Italien tun, die nicht bewohnt sind.

Süd-Tirol darf jedoch nicht zum Militärspielplatz verkommen. 

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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