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Grand Prix der Volksmusik - Keine Finanzierung für Trikolore |
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Dienstag, 11. September 2007 |
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Gegen eine Finanzierung des Grand Prix durch Landesbeiträge spricht
sich der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll aus.
Solange Süd-Tiroler Interpreten beim Grand Prix unter der italienischen
Trikolore antreten müssen und somit nicht das Land Süd-Tirol, sondern
den Staat Italien vertreten, ist eine Finanzierung durch Landesgelder
unangebracht.
Es ist
nicht akzeptabel, dass 180.000 Euro über die Haushaltskapitel Tourismus
und Marke in ein Projekt fließen, welches die heimischen Teilnehmer
ihrer Identität beraubt und unserem Land, vor einem Millionenpublikum,
einen italienischen Stempel aufdrückt.
Viele Zuseher sind zurecht erbost darüber, in aller Welt immer wieder
als Italiener abgestempelt zu werden, doch offensichtlich fehlt hier
der Wille zur Einsicht, so Sven Knoll.
Gerade ein Wettbewerb wie der Grand Prix der Volksmusik, sollte die
notwendige Sensibilität für die besondere Situation in Süd-Tirol
aufweisen.
Das Land und die Süd-Tiroler Organisatoren des Grand Prix sind daher
aufgerufen, sich dafür zu verwenden, dass die heimischen Interpreten
zukünftig für Süd-Tirol und nicht mehr unter der Trikolore antreten.
Nur wenn die Interpreten auch Süd-Tirol vertreten, ist eine Finanzierung durch Landesbeiträge gerechtfertigt.
Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna
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