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UNO verleiht indigenen Völkern mehr Minderheitenrechte: Große Chance auch für Süd-Tirol Drucken E-Mail
Freitag, 14. September 2007

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Als große Chance für Süd-Tirol bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Deklaration zum Schutz der indigenen Völker, welche von der jüngsten Vollversammlung der UNO mehrheitlich angenommen wurde.
 

Darin festgehalten wurden weit reichende Maßnahmen zum Schutze der kulturellen und politischen Eigenheiten indigener Völker, als welche die angestammten Bewohner fremdbestimmter Gebiete bezeichnet werden.

Neben dem Schutz vor Diskriminierung und dem Recht auf Gebrauch der Muttersprache, wird darin den ursprünglichen Bewohnern auch das alleinige Nutzungsrecht ihres Landes und der darin befindlichen Schätze zugesprochen.

Für Süd-Tirol würde dies konkret bedeuten:

- Staatlich enteignete Grundstücke müssten zurückgegeben und die Eigentümer dafür entschädigt werden.

- Die „staatlichen" Elektrizitätswerke, welche eine Ausbeutung der heimischen Naturressourcen darstellen, müssten in den alleinigen Besitz Süd-Tirols übergehen.

- Faschistische Relikte müssten entfernt werden, da die Deklaration unmissverständlich jedwede Diskriminierung und Demütigung der angestammten Bevölkerung untersagt.

- Militärische Aktivitäten dürften nicht mehr auf Süd-Tiroler Gebiet abgehalten werden.

- Die Gesetzgebung dürfte weit reichend von Süd-Tirol selbst geregelt werden.

Diese Deklaration stellt eine bedeutsame Entwicklung in der weltweiten Minderheitenpolitik dar, die es nun zu nützen und umzusetzen gilt.

Mit der Ratifizierung dieser Deklaration durch das italienische Parlament, wird deren Umsetzung und Einhaltung auch für Italien bindend und beschert Süd-Tirol somit völlig neue Möglichkeiten auf dem Weg zur politischen Unabhängigkeit.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna
 


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