| Österreichische Post: Expansion nach Süd-Tirol |
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| Dienstag, 20. November 2007 | ||||||
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Die italienische Post ist schon seit Jahren nicht mehr in der Lage, einen normal funktionierenden Postbetrieb in Süd-Tirol zu gewährleisten. Trotz mehrfacher Versprechungen von Seiten der Postverwaltung, wurden kaum zusätzliche Briefträger eingestellt. Briefzustellungen dauern oft Wochen bis Monate (allein innerhalb der Stadt Bozen zuweilen mehr als 14 Tage). Letzthin wurden sogar Fälle bekannt, bei denen die Post bezahlte Zusendungen nicht ausgetragen, sondern einfach weggeschmissen hat, weil das notwendige Personal zur Verteilung fehlt. Diese katastrophalen Zustände der italienischen Post sind nicht länger akzeptabel, da sie nicht nur ein Ärgernis für Privatkunden darstellen, sondern sich auch schädlich auf Wirtschaftsbetriebe auswirken, die auf Postzustellungen angewiesen sind. Angesichts der immer lauter werdenden Forderungen nach einer Übernahme der Post durch das Land, stellt der Vorstoß der Österreichischen Post eine ideale Lösung der Süd-Tiroler Postmisere dar. Durch eine Expansion der Österreichischen Post nach Süd-Tirol, würde ein verlässliches und gut funktionierendes Unternehmen die Postdienste in Süd-Tirol übernehmen und dem Land somit auch den aufwendigen und teuren Aufbau einer eigenständigen Organisation ersparen. Die Süd-Tiroler Landesregierung ist daher aufgerufen, direkte Verhandlungen mit der Österreichischen Post aufzunehmen, damit geeignete Schritte für eine Expansion nach Süd-Tirol in die Wege geleitet werden können. Sven Knoll Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT Drucken | E-Mail
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