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„SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN" Tafel am Brenner steht wieder - Breite Unterstützung Drucken E-Mail
Montag, 3. Dezember 2007

brennertafel_neu_01.jpgAls Sieg der Gerechtigkeit bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die behördlich genehmigte und bereits erfolgte Wiederaufstellung der „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN" Tafel, direkt an der Unrechtsgrenze am Brenner.
Die Tafel, die in den letzten Wochen für heftige Diskussionen und eine regelrechte Hetzkampagne der italienischen Postfaschisten gesorgt hatte, steht somit wieder.

 

Nachdem die erste Tafel von Unbekannten zerstört worden war, hatte die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck die Entfernung derselben angeordnet. Es handelte sich dabei jedoch nicht, wie von einigen Medien falsch berichtet, um einen politischen Akt, oder gar „Dolchstoß" des Vaterlandes, der aufgrund der provokanten Aufschrift erfolgte, sondern um eine rein verkehrsicherheitstechnische Maßnahme, da die beschädigte Tafel die Autofahrer der darunter gelegenen Bundesstraße gefährdete. 

Als Folge dieser Falschmeldung entwickelte sich jedoch eine Welle der Solidarität für die Wiederaufstellung der Tafel, die von Spendengeldern bis hin zur Unterstützung durch höchste Kreise der österreichischen Bundespolitik reicht. 

Sogar der österreichische Justizminister a.D. Professor Dr. Hans Klecatsky, hat sich persönlich dafür verwendet, dass die Tafel umgehend wieder am Brenner aufgestellt wird.

Nach einem persönlichen Gespräch mit der Bezirkshauptmannschaft, wurde dann, in voller Kenntnis des Textes der Tafel, die Rechtsgültigkeit des bestehenden Bescheides bestätigt und somit die behördliche Genehmigung zur Wiederaufstellung der „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN" Tafel am Brenner erteilt.

Die Tafel an der Unrechtsgrenze steht somit wieder und informiert alle die nach Süd-Tirol einreisen darüber, dass Süd-Tirol nicht Italien ist und die Zugehörigkeit zum italienischen Staat mit Gewalt und gegen den Willen der Bevölkerung erfolgte.

Die immense politische und finanzielle Unterstützung für diese Tafel, hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wohlwollend derartige Initiativen in Österreich aufgenommen werden.

Süd-Tirol ist offenkundig nicht nur ein Herzensanliegen, sondern wird von weiten Teilen der Bevölkerung noch immer als Teil Österreichs betrachtet und die Selbstbestimmungsbestrebungen daher auch aktiv unterstützt.

Zu einem bedenklichen Vorfall kam es im Anschluss an die Wiederaufstellung der Tafel. Eine ganze Gruppe von schwer bewaffneten Carabinieribeamten kam in mehreren Einsatzfahrzeugen zur „Grenze" gefahren und postierte sich auf Süd-Tiroler Seite. Da sie die Aufstellung der Tafel auf österreichischem Staatsgebiet nicht verhindern konnten, photographierten und dokumentierten sie die Aufstellung der Tafel und notierten alle Autokennzeichen. Als die Mitglieder der SÜD-TIROLER FREIHEIT, nach der Fertigstellung, zu Fuß zu den auf Süd-Tiroler Seite geparkten Autos gehen wollten, kamen die Carabinieri sofort angelaufen und nahmen den Teilnehmern unverzüglich alle Ausweise ab. Dieses Vorgehen der italienischen Polizei kann nicht als normale Ausweiskontrolle eingestuft werden, sondern ist als Einschüchterungsversuch zu werten, der einmal mehr die Grenze zwischen Demokratie und Polizeistaat in Italien verschwinden lässt.

Ungeachtet derartiger Einschüchterungen, wird sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT jedoch nicht das Recht nehmen lassen, mit Tafeln wie jener am Brenner, auf das Unrecht der italienischen Besatzung in Süd-Tirol hinzuweisen, denn die Wahrheit lässt sich nicht verbieten.

Zum Schutz der Tafel wurde diesmal eine Videoüberwachungsanlage in unmittelbarer Nähe installiert, die die Tafel Tag und Nacht überwacht, sodass etwaige Täter umgehend ausgeforscht werden können, wenn es zu neuerlichen Zerstörungsversuchen kommen sollte.


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Kommentare (4)
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1. 22-12-2007 18:07
 
Breite Unterstützung aus Österreich! Und
Schon des Öfteren konnte ich den Medien entnehmen, dass die (Wider-)Aufstellung der Tafel durch österreichische Unterstützung möglich wurde. Und nun kann ich auch auf der Internetseite der Südtiroler Freiheit sehen, dass mit breiter Unterstützung vom "Vaterland" geprahlt wird. Doch wie sieht's mit Südtiroler Unterstützung aus? Mir scheint es doch, als gäbe es in Südtirol größtenteils Kopfschütteln bis hin zum Desinteresse alles, nur nicht Unterstützung, bezüglich der Tafelaufstellung. 
 
So schreibt ihr zwar richtig, dass "die Zugehörigkeit zum italienischen Staat mit Gewalt und gegen den Willen der Bevölkerung erfolgte", doch wird sie heute vom Großteil der Bevölkerung, auch der deutschen akzeptiert und das hat rein gar nichts mit Resignation oder gar Vaterlandsverrat zu tun. Denn den Südtirolern, vor allem der jüngeren Generation fehlt einfach der Bezug zu Österreich. Ob das jetzt gut ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. 
 
Mit freundlichen Grüßen, 
Markus Gasser
IP: 151.47.27.193
 
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2. 07-01-2008 16:05
 
Breite Unterstützung aus Österreich! Und
Lieber Herr Gasser! Das Desinteresse vieler Süd-Tiroler an ihren Wurzeln ist sehr wohl eine Art Vaterlandsverrat, vielleicht nicht des einzelnen Bürgers, sondern der Mehrheitspartei, die durch ihre manipulative Art das Süd-Tiroler Volk in eine Sackgasse treibt. Wirtschaftliche Interessen (vor allem die der Parteifunktionäre) und ständiges Zittern um eine Daseinsberechtigung der Svp bei einer eventuellen Rückgliederung ans Vaterland veranlassen die Svp, uns ein friedliches, wohlhabendes und lebenswertes Süd-Tirol bei Italien vorzugaukeln. Gepaart mit der Naivität des einfachen Landsmannes hat dies erschreckende Folgen. Ich setze nun vor Allem auf unsere Jugend. Immer mehr Jugendliche sind mit der Jetzt-situation nicht mehr zufrieden. Wenn die flammende Jugend die verrostete Edelweißgeneration abgelöst hat, werden wir hoffentlich solche Schilder in nicht allzu ferner Zukunft nicht mehr brauchen!
IP: 84.18.147.106
 
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3. 29-01-2008 08:11
 
Vaterlandsverrat? Eher eine schleichende
Dass die Süd-Tiroler Freiheit bzw. dessen Interessen in Nord- und Osttirol mehr Zuspruch finden als in Südtirol ist (leider) so. Ich würde es aber nicht als Vaterlandverrat der Bürger bezeichnen, sondern denke es hat viel mit der pro-italienischen Politik in der SVP zu tun. Die SVP hat wahrlich gute Erfolge bei der Durchsetzung der Autonomie gehabt. Deshalb bekommen sie auch nach wie vor die Mehrheit der Stimmen. Aber man sieht nun deutlich, dass die SVP mehr auf deren eigene Existenz schauen als auf die der Südtiroler. Die SVP würde ihre Daseinsberechtigung verlieren, wenn wir bei Österreich wären. Das Ziel der SVP ist der Verbleib von Südtirol bei Italien. Eine solch mächtige Partei kann leider die Bevölkerung sehr gut manipulieren. 
 
Als Minderheit in einem Staat, in dem der Nationalsotialismus öffentlich bejubelt wird, sollten wir uns von diesem Staat verabschieden. Denn wie viel unsere Meinungsfreiheit und Autonomie hier wert ist kann man ja immer wieder aufs neue beobachten... 
 
http://www.orfino.mioblog.it/index.php/2008/01/25/lon-holzmann-con-minniti-e-sigismondi-al-brennero-stamattina/
IP: 85.126.206.173
 
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4. 06-03-2008 13:27
 
Vaterlandsverrat? Eher eine schleichende
richtig so italien ist sonne zu warm mafia und mülll und nicht unsere schönen berge das schild muss nur noch politisch 
war sein
IP: 91.16.255.53
 
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