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Gedanken vor der Wahl... | Drucken |
Geschrieben von Markus Bergmeister   
Sonntag, 4. November 2007
wahl_logo.jpg Eva Klotz hat es bei der ersten Landesversammlung der "Süd-Tiroler Freiheit" auf den Punkt gebracht: "Natürlich kümmert sich die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT auch um andere Probleme und Anliegen der Bevölkerung, aber es wird immer klarer, dass wir viele unserer täglichen Probleme automatisch lösen, wenn wir dieses Problem, nämlich die Fremdbestimmung durch den italienischen Staat, lösen." (gesamte Rede) Klar stellt sich die Ortsgruppe der Süd-Tiroler Freiheit Natz/Schabs hinter dieses Ziel. Die Loslösung vom Staat Italien.

Der Leser dieses Artikels wird sich fragen, wie man dieses Ziel auf Gemeindeebene verwirklichen kann?
 

Nun, die Antwort darauf ist kurz: durch Demokratie!
Auch wenn es oft anders scheint, das erste und letzte Wort hat der Bürger. Die wirkliche Politik wird von ganz unten gemacht. Sie beginnt in jeder Gemeinde, an jedem Arbeitsplatz, in jedem Haushalt, in jedem einzelnen Kopf.

Jeder Wähler entscheidet mit seiner Stimme wer seine Vertreter in der Politik sein sollen. Aber wir wählen keine Diktatur, welche in der Amtsperiode dann unantastbar ist. Auch nach der Wahl hat jeder einzelne noch unglaublich viel Einfluss auf große Entscheidungen.
Leider wird dieser Weg von unserer "gewählten Vertretern" oft mit Steinen ausgelegt. Der Bürger scheint nur vor der Wahl interessant zu sein. Danach ist seine Meinung uninteressant. Frei nach dem oft benützten Spruch hoher Landespolitiker: "De verschtian jo eh nix!"

gruppenfoto_03.jpg
Wir wollen anders sein:
Wir wollen die Zukunft nicht allein gestalten. Wer uns wählt muss wissen, dass es mit einem Kreuz auf dem Wahlzettel nicht getan ist. Das Kreuz auf dem Wahlzettel kann immer nur der Anfang sein von einem Weg, den wir gemeinsam gehen müssen. Der Weg wird über kleine Hürden in der Gemeinde führen bis hin zum steilen und harten Weg in die große Politik des Landes. Wir wollen auf diesem Weg nicht eure Anführer sein. Wir wollen eure Begleiter sein. Gehen sie mit uns den Weg in die Freiheit! Am Ende dieses Weges wird nicht nur finanzielle Sicherheit und Wohlstand auf uns warten.
Wir werden merken, dass wir eine schwere Last mit uns trugen.

Und wir werden diese Last glücklich abwerfen und voller Zuversicht und Freude in eine freie und friedliche Zukunft gehen.

 
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