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Amarmado-Diaz-Tafel/Meran: Stadtverwaltung hält Versprechen nicht ein

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Seit einigen Jahren verlangt die Meraner Gemeinderätin der der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Reinhild Campidell, die Entfernung der faschistischen Armando-Diaz-Tafel beim Eingangsbereich des Meraner Rathauses. Im vergangen Jahr erhielt Campidell die Zusage, dass zumindest erklärende Tafeln angebracht werden, im Lichte einer geschichtlich korrekten Darstellung. Passiert ist bislang nichts!

Dies ärgert die Meraner Gemeinderätin Reinhild Campidell und erinnert im Besonderen Stadträtin Daniela Rossi an ihr Versprechen, besagte Informationstafeln anzubringen. Besonders als linke Politikerin müsste ihr daran liegen, faschistische Relikte zu entfernen bzw. zumindest erklärende Tafeln anzubringen.

Die Armando-Diaz-Tafel ist eine in den Zwanziger Jahren angebrachte Marmortafel und beschreibt den „glorreichen Sieg“ Italiens im Jahre 1918 über Österreich-Ungarn. Ein Sieg den es so nie gegeben hat und somit eine Falsch-Darstellung der geschichtlichen Tatsachen darstellt.

Die Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Reinhild Campidell, bezeichnet die Inschrift dieser Tafel, das so genannte „Bollettino della vittoria“, als Geschichtsfälschung und fordert die Entfernung der Tafel, da diese für die deutsche Volksgruppe in Meran eine Beleidigung darstellt, die nicht länger geduldet werden kann.

Reinhild Campidell ist der Auffassung, dass jetzt die Stadtgemeinde Meran am Zug ist, dieses Denkmal zu entfernen. Zudem ist das Denkmal im Eingangsbereich des Rathauses völlig fehl am Platze, eigentlich gehört es schon längst auf dem Müllhaufen der Geschichte. Auch kann sich Campidell nicht vorstellen, dass jemand für den verbleib der Tafel ist!

Reinhild Campidell
Meraner Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT
8. Juli 2007

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