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Forza Italia: "SÜD-TIROLER FREIHEIT soll verboten werden"

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Als beispielhaft für das kolonialistische und imperialistische Verhalten Italiens gegenüber Süd-Tirol, bezeichnet Sven Knoll, Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, die Forderung von Forza Italia, die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT verbieten zu lassen und deren Mitglieder wegen Hochverrates und Verunglimpfung der Verfassung vor Gericht zu zerren.

Anlass für diese Forderung ist das Plakat der SÜD-TIROLER FREIHEIT mit der Aufschrift „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN!“, das in den kommenden 14 Tagen in ganz Süd-Tirol plakatiert wird.

Mit dieser Plakataktion soll die Süd-Tiroler Bevölkerung angeregt werden, sich der eigenen Identität zu besinnen, es soll damit aber auch all jenen Kräften entgegenwirkt werden, die tagtäglich darum bemüht sind, Süd-Tirol langfristig zu italienisieren.

Offensichtlich verkraftet es Italien noch immer nicht, dass in Süd-Tirol Menschen leben, die sich nicht mit der Fremdbestimmung abgefunden haben und das Recht auf Selbstbestimmung einfordert.

Das Recht auf Selbstbestimmung ist in Artikel 1 der Menschenrechtspakte verankert und auch die freie Meinungsäußerung zählt zu den Grundrechten eines demokratischen Staates.

Wenn die Ausübung dieser Rechte für Italien aber eine Straftat darstellen, so zeugt dies von der undemokratischen Rechtslage, die Italien zu einem Unrechtsstaat machen, da dessen Gesetze noch immer vom Geist des Faschismus beseelt sind.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT sieht jedweden Interventionen und Verfolgungen aus Rom jedenfalls gelassen entgegen.

Wir fühlen uns weder Italien noch der italienischen Verfassung verpflichtet und werden uns daher mit Sicherheit nicht verbieten lassen, das Selbstbestimmungsrecht auch weiterhin vehement einzufordern, so Sven Knoll.

Der Süd-Tiroler Bevölkerung wird mit dieser politischen Verfolgungsjagd gegen die SÜD-TIROLER FREIHEIT aber eindrucksvoll vor Augen geführt, was wir von Italien zu erwarten haben.

Dies war nämlich erst ein kleiner Vorgeschmack auf das, was mit Süd-Tirol passieren wird, wenn in absehbarer Zukunft die Rechtsparteien um Forza Italia wieder an die Macht kommen.

Je früher wir uns daher von Italien verabschieden, umso besser ist dies für unsere Zukunft!

Sven Knoll,
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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