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Zweisprachigkeit: Eklatanter Fall in Salurn – Salurner Bürgermeister: „Non mi fa ridere"

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Über die lockere Handhabung der Zweisprachigkeitsbestimmungen in der Gemeinde Salurn wundert sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT. So nahm sich ein Gemeindebeamter die Freiheit heraus, telefonische Auskünfte ausschließlich in italienischer Sprache zu erteilen. Auf die Frage, warum er kein Deutsch spreche, meinte der Beamte, dass es im leichter falle in italienischer Sprache zu antworten und führte das Gespräch selbstsicher fort.

Auf diesen gravierenden Vorfall angesprochen meinte der Bürgermeister von Salurn: „Wir sind eben in Salurn und nicht in Sand in Taufers". Auf den Hinweis an den Bürgermeister, man werde den Fall an die zuständigen Stellen weiterleiten, meinte er abwertend: „non mi fa ridere". Dies zeigt – so die SÜD-TIROLER FREIHEIT – wie es um die Rechte der deutschen Sprachgruppe in Salurn bestellt ist.

Zudem wies der Salurner Bürgermeister im Gespräch darauf hin, dass der Beamte sehr wohl im Besitze des Zweisprachigkeitsnachweises sei und es seines Wissens nach keine Probleme gebe. Um so unverständlicher ist es für die SÜD-TIROLER FREIHEIT, wenn sich dieser dann nicht an die Zweisprachigkeitsbestimmungen hält.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT wird bei der Beschwerdestelle des Landes eine entsprechende Anfrage einreichen und von der Gemeinde Salurn eine schriftliche Erklärung verlangen.

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol
27. Juli 2007

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