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Geheimdiensttätigkeiten aufklären

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Die Öffnung der geheimen Archive und eine damit verbundene lückenlose Aufklärung der italienischen Geheimdiensttätigkeiten in Süd-Tirol, erwartet sich der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, durch die Verabschiedung des Gesetzentwurfes zur Neuordnung der Geheimdienste.

Der italienische Geheimdienst hat in den 60er und 80er Jahren selbst Anschläge verüben lassen, um damit den Süd-Tiroler Freiheitskampf zu kriminalisieren und dessen Unterstützung durch die Zivilbevölkerung zu unterminieren.

Bis in die 80er Jahre hinein wurden sogar Mordanschläge gegen jene Freiheitskämpfer geplant, die vor Folter und ungerechtfertigten Gefängnisstrafen ins Exil fliehen konnten.

Viele Bombenanschläge, die zum Teil auch Menschenleben gekostet haben, wurden einfach den Freiheitskämpfern in die Schuhe geschoben und besonders die Pusterer Buabm somit für Anschläge verantwortlich gemacht, die man ihnen nie nachweisen konnte.

Bis heute müssen sie dafür ihren Kopf herhalten und dürfen nicht nach Süd-Tirol zurückkehren.

Durch die Öffnung der Archive soll endlich Licht in die dubiosen Tätigkeiten des italienischen Geheimdienstes gebracht werden.

Gleichzeitig erhofft sich Knoll dadurch auch eine Entlastung der im Exil lebenden Freiheitskämpfern, damit endlich die längst überfälligen Begnadigungen vorgenommen werden.

Am Verhalten des italienischen Staates wird sich nun zeigen, ob Italien die Größe besitzt seine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten, oder ob die brisanten Inhalte auch weiterhin der Öffentlichkeit vorenthalten werden, um somit italienischen Terror und Mord zu vertuschen.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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