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Süd-Tirol kein Schlaraffenland – Durnwalder verkennt Realität

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Als realitätsfremde Schönfärberei bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Einschätzung von LH Durnwalder, wonach die Wirtschaftslage in Süd-Tirol glänzend sei.
Die Tatsache, dass in Süd-Tirol rund 24.000 Menschen am Rande des Existenzminimums leben und ¼ aller Arbeiter und Angestellten weniger als 1.000 Euro im Monat verdienen, spricht eine andere Sprache.

Trotz Autonomie sind in Süd-Tirol nicht nur die Löhne und die Renten
geringer als im Bundesland Tirol, sondern auch die effektive
Steuerbelastung ist um ein Vielfaches höher.

Eine Arbeitnehmerfamilie mit 2 Kindern verdient in Süd-Tirol
beispielsweise jährlich 2.500 Euro weniger, als dieselbe
Vergleichsfamilie im Bundesland Tirol.

Viele Süd-Tiroler können mit ihrem kargen Einkommen die hohen
Lebenshaltungskosten bereits nicht mehr begleichen und müssen daher
Schulden aufnehmen.

Auch der Umstand, dass immer mehr Betriebe ihre Niederlassungen
nach Österreich verlegen, ist ein eindeutiges Signal für die
fehlgeleitete Wirtschaftspolitik in Süd-Tirol.

Diese Probleme müssen endlich angegangen und gelöst werden.

Die Vogel-Strauß Politik des Landeshauptmannes, der diese Probleme, ein
Jahr vor den Landtagswahlen, nicht sehen kann, oder sehen will,
verschlimmert die Situation jedoch nur zusätzlich.

Sven Knoll

Landesjugendsprecher der

SÜD-TIROLER FREIHEIT

und Gemeinderat in Schenna

,
Landtagsanfrage zu den Medizinstudium- Ausbildungsplätzen
"Italyarmy go Home"

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