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61 Jahre Pariser Vertrag – Kein Grund zum Feiern

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Die Unterzeichnung des Pariser Vertrages zwischen Gruber und Degasperi, am heutigen 5. September vor genau 61 Jahren, stellt zweifelsohne ein historisch bedeutendes Ereignis in der Süd-Tiroler Geschichte dar, ist jedoch definitiv kein Grund zum Feiern, so Sven Knoll, Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Mit der Unterzeichnung des Gruber- Degasperi Abkommens wurde der unfreiwillige und unrechtmäßige Verbleib Süd-Tirols bei Italien besiegelt und bescherte Süd-Tirol somit weitere leidvolle Jahre der Unterdrückung und Italienisierung, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind.

Der Pariser Vertrag war weniger das Modell eines weitsichtigen Minderheitenschutzes, als vielmehr ein Blankoscheck für Italien, die Freiheit eines Volkes zu unterbinden und das Italienisierungsprogramm der Faschisten fortzuführen. Beweis dafür ist nicht zuletzt die Ortsnamengebung, deren historisch gerechte Lösung bis heute an der Auslegung des Pariser Vertrages scheiterte. 

Der Jahrestag des Pariser Vertrages ist daher bestimmt kein Feiertag, sondern sollte vielmehr dazu anregen, über die Zukunft Süd-Tirols nachzudenken.

Letztlich kann nämlich nicht die Autonomie, sondern nur die Freiheit des Landes die Bewahrung unserer kulturellen Identität gewährleisten. 

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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