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Staatsanwaltschaft bagatellisiert die Verbrechen Mussolinis

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Als ungeheuerlichen Akt der Ignoranz und besorgniserregende Verharmlosung eines verbrecherischen Terrorregimes durch eine staatliche Institution, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Ankündigung von Staatsanwalt Cuno Tarfusser, nicht gegen den im Umlauf befindlichen Mussolini-Wein vorgehen zu wollen, da er im Gegensatz zu den Verbrechen des Hitler Regimes, bei Mussolini keinen Handlungsbedarf sehe, und diesen lediglich als Fall für Historiker bezeichnete.

Offensichtlich scheint der tägliche Blick vom Landesgericht in Bozen, auf das gegenüberliegende Mussolini Relief, den Blick der Staatsanwaltschaft getrübt zu haben, denn anders ist die Tatsache nicht zu erklären, dass eine solch unglaublich ignorante und verantwortungslose Aussage von einem Staatsanwalt geäußert wird.

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass das faschistische Regime unter Benito Mussolini schreckliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat.

Von den in Süd-Tirol begangenen Verbrechen einmal abgesehen, wurden allein im Äthiopien Krieg Hunderttausende von Zivilisten grausam niedergemetzelt und durch die illegale Verwendung von Giftgas gezielt ausgerottet. Die Bombardierung von Rot-Kreuz Lazaretten und die willkürliche Ermordung Einheimischer, sind dabei ebenso als nicht zu leugnende Verbrechen einzustufen.

Auch der Besetzung Jugoslawiens fielen Tausende von Zivilisten zum Opfer, die teilweise gezielt von den Truppen Mussolinis exekutiert wurden.

Gegner des Regimes ließ Mussolini mit Brutalität verfolgen und die Koalition mit Hitler stürzte Europa in den schrecklichsten Krieg, den die Menschheit je erlebt hat.

Von namhaften Historikern wird bestätigt, dass das faschistische Regime Mussolinis Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid begangen hat.

Dass die Staatsanwaltschaft die Augen vor diesen Tatsachen verschließt und diese Verbrechen durch derartig unqualifizierte Aussagen sogar noch bagatellisiert, ist äußerst besorgniserregend und sinnbildlich für den Zustand der italienischen Justiz, da damit das geltende Gesetz zum Verbot der Verherrlichung von Verbrechen, von der Staatsanwaltschaft einfach ignoriert wird.

Einige Bilder der von Italien begangenen Kriegsverbrechen:

1) Äthiopische Widerstandskämpfer wurden hingerichtet und geköpft, mit den Köpfen ließen sich die ital. Soldaten dann photographieren.

2) Die abgetrennten Köpfe wurden dann zur Abschreckung der Bevölkerung auf Galgen gehängt.

3) Jugoslawische Zivilisten vor der Exekution….

4) ….nach der Exekution

Sven Knoll,
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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