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SÜD-TIROLER FREIHEIT begrüßt die Unabhängigkeitsbestrebungen des Kosovo

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Als weiteres positives Beispiel der Selbstbestimmungsbestrebungen der Völker, wertet die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT die Absicht des Kosovo, sich am kommenden Sonntag, 17. Februar für unabhängig zu erklären. Diesen mutigen Schritt begrüßt die SÜD-TIROLER FREIHEIT und verweist gleichzeitig auf die Forderung nach Selbstbestimmung für Süd-Tirol.

So wie es uns die anderen Völker in Europa und außerhalb vormachen, müsse auch Süd-Tirol die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes anstreben. Immer mehr Süd-Tiroler sind überzeugt, dass sie im Staat Italien keine Zukunft haben.

Mit der Unabhängigkeit des Kosovo wird ein völkerrechtlicher Präzedenzfall geschaffen, bei dem sich erstmals nicht nur ein Teilstaat, oder ein eigenes Staatsvolk, sondern eine Region von einem Staat abspaltet. Damit werden all jene eines besseren belehrt, die die Ansicht vertreten, dass nur Staatsvölker das Recht auf Selbstbestimmung haben und in Europa Grenzen nicht mehr verschiebbar seien.

Die Unabhängigkeit des Kosovo wird somit auch für eine Abspaltung Süd-Tirols von Italien Vorbildcharakter und völkerrechtliche Relevanz haben.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT wünscht der Bevölkerung im Kosovo, dass die Unabhängigkeit vollkommen friedlich und geordnet erfolgt und appelliert an die Politiker in Süd-Tirol, die internationale Diskussion und Dynamik dieser Unabhängigkeitserklärung zu nützen, um mittels der Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes, endlich auch die Abspaltung Süd-Tirols von Italien voranzutreiben.

SÜD-TIROLER FREIHEIT
Freies Bündnis für Tirol

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