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Innsbrucker Straße in Bozen

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Innsbrucker Straße in Bozen

Als erfreulich und begrüßenswert bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Tatsache, dass es seit Samstag eine Innsbrucker Straße in Bozen gibt.

Damit wurde ein wichtiges Signal für die geistig-kulturelle Einheit des Landes Tirol gesetzt, da erstmals seit der Annexion Süd-Tirols durch Italien, in Bozen wieder eine Straße auf die gemeinsame Heimat Tirol und das Vaterland Österreich hinweist.

Bedauerlich ist laut Sven Knoll jedoch die Tatsache, dass für die neue Innsbrucker Straße ausgerechnet eine schäbige Umfahrungsstraße am Rande der Stadt ausgewählt wurde und nicht eine Straße in Zentrumsnähe.
Es ist dies jedoch ein erster Schritt in die richtige Richtung, den es nun mit Konsequenz weiterzuverfolgen gilt.

Nach der Teilung Tirols wurden nämlich nicht nur die deutschen Ortsnamen von Italien verboten, sondern auch die Straßennamen italienisiert, bzw. all jene durch neue italienische Namen ersetzt, die einen Bezug zum restlichen Tirol, oder zum Vaterland Österreich hatten. Damit sollte jeder Hinweis auf die nichtitalienische Vergangenheit des Landes ausgelöscht werden.
Umso wichtiger und notwendiger ist es daher, dass dieses faschistische Geschichtsbild nun nach fast 90 Jahren revidiert wird.

In beinahe jeder größeren Stadt in Österreich gibt es Straßen, die nach Orten in Süd-Tirol benannt sind. Es wäre daher wünschenswert, wenn nun auch andere Gemeinden die Initiative ergreifen und Straßen nach Ortschaften in Nord- und Ost-Tirol benennen. Im Gegensatz zu den aufgezwungenen italienischen Straßennamen, verbindet uns mit diesen Orten nämlich nicht nur eine gemeinsame Geschichte, sondern auch eine gemeinsame Kultur.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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