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Gemischte Kindergärten als Anfang vom Ende!

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Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, spricht sich entschieden gegen die Einrichtung gemischtsprachiger oder mehrsprachiger Kindergärten aus, weil dies langfristig zum Ende der deutschen Volksgruppe in Südtirol führt.
Klotz verweist auf das Beispiel Aosta: Dort wirkte sich die verfehlte
Schul- und Bildungspolitik verheerend aus. Unter dem Deckmantel der
"perfekten Zweisprachigkeit" wurden die Bildungsstätten zum Instrument
systematischer Italienisierung. In der irrigen Meinung, den eigenen
Kinder mit der frühzeitigen Akkulturation Gutes zu tun, betrieb man in
Wirklichkeit die Aufweichung der eigenen ethnischen Wurzeln und die
Zerstörung von Sprache, Kultur und letztlich Identität.

Klotz erinnert an die Ausführungen von Etienne Andrione: "Die Überlegung ist verführerisch: jede Sprache bedeutet eine Bereicherung der Persönlichkeit. Also sind zwei Sprachen besser als nur eine. Und da man im Kindesalter besser Sprachen lernt, müssen bereits Kinder beide Sprachen erlernen…es wird den Eltern empfohlen, damit es nicht benachteiligt, sondern die Wonne der Zweisprachigkeit voll genießen könne…Was dann geschieht: Das Kind entwickelt eine instinktive sprachliche Unsicherheit, die es beendet, indem es sich fast automatisch für die stärkere der beiden Sprachen entscheidet. In einem Staat ist die Staatssprache immer die stärkste. Dies ist nach Guy Heraud die Sprache des unwiderstehlichen Zwangs." 

Wollen die Südtiroler in dieselbe Falle laufen? Sie fühlen sich zu sicher, erkennen die langfristigen Gefahren nicht. Sie lassen sich von vermeintlichen Vorteilen blenden und vergessen die eigene Geschichte und Identität. Die psycho-moralische Entfremdung ist in Südtirol längst im Gang, und es bildet sich zusehends eine gemischte deutsch- italienische Gesellschaft mit italienischem Patriotismus heran. 

Auf diese Weise ist es eine Frage der Zeit, bis die Tiroler Mehrheit in Südtirol in die Minderheit gerät, dann ist der Weg in die gänzliche staatliche italienische Abhängigkeit vorgezeichnet, und es gibt keine Umkehr mehr. Sobald Italien sicher ist, dass sich die Mehrheit der Südtiroler bzw. Altoatesinen für den Verbleib bei diesem Staat aussprechen wird, weil sie sich damit bereits identifiziert, wird es die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes selbst vorantreiben und die Volksabstimmung durchführen!

Eingedenk der vielen Opfer, die für die Erhaltung von Sprache, Kultur, Heimat und Freiheit gebracht worden sind, müssen sich die Südtiroler  ihrer eigenen Wurzeln besinnen und sich ihrer Verpflichtung gegenüber unserer Jugend bewusst sein: auf dass auch die kommenden Generationen als Tiroler eine Zukunft in der eigenen Heimat haben. Südtirol darf nicht Italien werden! 

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz  
15. 5. 08

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