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Bildungsgesetz: Eva Klotz kämpft für Verweis auf das Tiroler Kulturerbe neben christlichen Wurzeln

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Bereits in der ersten Gesetzgebungskommission hatte die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, dafür gekämpft, dass unter den Zielsetzungen des Bildungsgesetzes neben dem Bezug auf die christlichen Wurzeln auch die Vermittlung der Geschichte und des Tiroler Kulturerbes festgeschrieben wird. Die entsprechenden Anträge hat die Abgeordnete auch für die Plenarsitzung vorgelegt.

Sie verweist dabei besonders auf das katalanische Autonomiestatut, in welchem nicht nur die Vermittlung der katalanischen Kultur einen sehr hohen Stellenwert innehat, sondern auch die Vermittlung der katalanischen Geschichte mit besonderem Verweis auf die Opfer, welche im Kampf um demokratische Freiheit und Selbstverwaltung Kataloniens gebracht worden sind. Diesem Beispiel folgend müsste im Südtiroler Bildungsgesetz sogar der Hinweis auf den Freiheitskampf der 60er Jahre festgeschrieben werden, sagte Eva Klotz bei der Erläuterung ihrer Anträge im Landtag. 

Eva Klotz hat auch eine Reihe von Änderungsanträgen vor allem in Zusammenhang mit der Neuregelung des Kindergartenwesens vorgelegt. Es geht dabei besonders um die Einbindung der Vertreterinnen des Kindergartenwesens bei Entscheidungen über die Handhabung und Bewertung der neuen Pflichtleistungen im Kindergarten, wie Dokumentation der Lernfortschritte und besondere Förderung von Kindern. Auch bezüglich Größe der Kindergartensektionen und Auflassung von schwächer besuchten Kindergärten hat Eva Klotz Vorschläge eingebracht. 

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
12. 6. 08

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