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Kandidatenvorstellung der SÜD-TIROLER FREIHEIT – Mut zur Freiheit

Unter dem Motto „Mut zur Freiheit“ hat die SÜD-TIROLER FREIHEIT heute Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz ihre Kandidaten für die Landtagswahlen 2008 vorgestellt. Neben Eva Klotz und Sven Knoll, welche die Liste als Spitzenkandidaten anführen, ist es auch gelungen, den namhaften Toponomastikexperten Cristian Kollmann als prominenten Kandidaten für die Landtagsliste der SÜD-TIROLER FREIHEIT zu gewinnen.

Wie Werner Thaler, rechtlicher Vertreter der SÜD-TIROLER FREIHEIT, bei der Vorstellung der Liste betonte, werden derzeit noch Gespräche mit weiteren Kandidaten geführt.

Neben einigen bekannten und bewährten Gesichtern treten auf der 27 köpfigen Liste der SÜD-TIROLER FREIHEIT aber auch erstmals viele neue, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Kandidaten zu den Landtagswahlen an, die aus allen Gesellschaftsschichten und Altersklassen kommen.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Tatsache, dass die SÜD-TIROLER FREIHEIT mit 14 Jungkandidaten (Kandidaten unter 30 Jahren) die jüngste Liste in Süd-Tirol aufweisen kann und somit unter Beweis stellt, dass sich die Jugend in Süd-Tirol im Gegensatz zur derzeitigen politischen Führung, Gedanken über eine Zukunft macht, die über die Autonomie hinausgeht. Immer mehr junge Menschen sind nämlich nicht mehr bereit, die unfreiwillige Zugehörigkeit zum italienischen Staat einfach hinzunehmen. Sie wünschen sich eine freie und selbstbestimmte Heimat. Dafür sind sie auch bereit, sich der damit verbundenen Verantwortung zu stellen und aktiv die Gestaltung der eigenen Zukunft in die Hand zu nehmen.

Bei der Auswahl der Kandidaten wurde besonderes Augenmerk auf die Einsatzbereitschaft der einzelnen Personen gelegt, um den Wählerinnen und Wählern eine „Gruppe von begeisterten Idealisten für Tirol“ anzubieten.

Insbesondere durch die Kandidatur von Cristian Kollmann wird diesem Anspruch Rechnung getragen, da dank seines fundierten Wissens um die Bedeutung der Ortsnamen die SÜD-TIROLER FREIHEIT zur Vorreiterin in der bis heute ungelösten Toponomastikfrage wird und in der Folge Lösungen anzubieten vermag, die aufgrund seines wissenschaftlichen Rufes und seiner fachlichen Kompetenz internationale Anerkennung finden und somit auch politisch umsetzbar sind.

Die Lösung der Kernprobleme der Süd-Tirolpolitik wird seit Jahrzehnten unterlassen und hintertrieben. Die Bevölkerung wird nicht über die Möglichkeiten einer selbst-bestimmten Zukunft aufgeklärt.

Viele Menschen in Süd-Tirol haben aber die Nase voll von der Politik reichlicher Versprechungen, sie wünschen sich, dass die wirtschaftlichen und politischen Probleme des Landes endlich angegangen und gelöst werden.


Dafür braucht es Mut, Überzeugung und Tatendrang.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT vertritt die Ansicht, dass es in den kommenden Jahren eine Wende in der Süd-Tirolpolitik geben muss, wenn man den Erhalt der sprachlich-kulturellen Identität, aber auch des Wirtschaftsstandortes Süd-Tirol für die Zukunft noch sichern will.

Die Bevölkerung darf nicht länger über die Folgen der Autonomie belogen werden, denn Autonomie bedeutet Verbleib bei Italien, Bevormundung durch Rom, Niedergang der Wirtschaft und langfristig den völligen Verlust der Tiroler Identität.
 
Es braucht in Süd-Tirol ein starkes Gegengewicht zur Politik der von der SVP eingeleiteten kulturellen Selbstaufgabe. Wir vertreten die Interessen jener Menschen, die trotz des Assimilierungsdruckes nicht bereit sind, immer nur das Beste aus der Situation zu machen, die sich gerade ergibt, sondern die das Wohl der Heimat und die Verantwortung für die Zukunft in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen.

Wenn es um die Frage der Selbstbestimmung, den Erhalt einer lebenswerten Heimat, die Wahrung der Tiroler Identität, neue politische Zukunftsperspektiven, die Stärkung der heimischen Wirtschaft und um den Kampf gegen die faschistischen Relikte, angefangen bei der Ortsnamengebung, geht, ist die SÜD-TIROLER FREIHEIT die erste Adresse.


Schwerpunkt dieses Wahlkampfes ist für die SÜD-TIROLER FREIHEIT daher bewusst das Thema Selbstbestimmung und die damit zusammenhängende Heimat-, Kultur-, Wirtschafts- und Volkstumspolitik.

Der SÜD-TIROLER FREIHEIT geht es darum, das Selbstbestimmungsanliegen weiterhin auch im Landtag zu vertreten und konkret voranzubringen.

Das Motto der SÜD-TIROLER FREIHEIT lautet in diesem Sinne: Mut zur Freiheit!


Einige zusammenfassende Informationen:

Bislang ist die Kandidatenliste mit 27 von 35 möglichen Kandidaten besetzt. Das relativ junge Durchschnittsalter der Liste beträgt 37, wobei die jüngste Kandidatin 18 Jahre alt ist sowie der älteste Kandidat 75 Jahre.

7 Kandidaten üben ein Handwerk aus, 5 studieren an einer Universität, 4 Kandidaten haben ein Angestelltenverhältnis, 3 Kandidaten sind Pensionisten, 2 Kandidaten kommen aus der Landwirtschaft, 1 Kandidatinnen ist Grundschullehrerin und 1 Kandidat ist selbstständig.
Auf der Liste befinden sich auch 8 Gemeinderäte der SÜD-TIROLER FREIHEIT sowie die Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Vinschgau, Bozen Stadt/Land, Eisacktal/Wipptal und Pustertal.

Der Bezirk Bozen Stadt/Land stellt mit 8 Kandidaten am meisten Kandidaten.
5 Kandidaten stellt der Bezirk Pustertal,
4 Kandidaten der Bezirk Unterland,
4 Kandidaten der Bezirk Eisacktal/Wipptal,
2 Kandidaten der Bezirk Vinschgau sowie
4 Kandidaten der Bezirk Burggrafenamt.
 

Die Kandidaten im einzelnen:

Die Spitzenkandidaten:
Dr. Eva Klotz, Bozen, Landtagsabgeordente der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Mitglied des Vorstandes sowie des Hauptausschusses der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT;
Sven Knoll, Schenna, Student der Medizinwissenschaft in Innsbruck, Gemeinderat in Schenna, Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Mitglied des Vorstandes sowie des Hauptausschusses der SÜD-TIROLER FREIHEIT;
Dr. Christian Kollmann, Laurein, Sprachwissenschaftler, ehemaliger Landestoponomast am Landesarchiv in Bozen;

Die weiteren Gemeinderäte:

Reinhild Campidell, Meran, Angestellte, Gemeinderätin in Meran, Mitglied des Hauptausschusses der SÜD-TIROLER FREIHEIT;
Stefan Zelger, Tramin, Student, Gemeinderat in Tramin; Mitglied des Hauptausschusses der SÜD-TIROLER FREIHEIT;
Gudrun Kofler, Kurtatsch, Uni-Studentin, Gemeinderätin in Kurtatsch;
Erich Kaiser, Ahrntal, Pensionist, Gemeinderat im Ahrntal;
Andreas Köck, Natz-Schabs, Angestellter, Gemeinderat in Natz-Schabs, Sprecher der Ortsgruppe Natz-Schabs,
Andreas Thanei, Mals/Tschars, Student, Gemeinderat in Mals,
Dr. Herbert Campidell, Niederdorf, Zahnarzt, Gemeinderat in Niederdorf, Mitglied des Hauptausschusses der SÜD-TIROLER FREIHEIT,

Die weiteren Bezirkssprecher:

Lorenz Puff, Bozen/Gries, Handwerker, Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Bozen Stadt/Land;
Reinhold Ladurner, Kastelbell-Tschars, Pensionist, langjähriger Gewerkschaftler des ASBG, Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Vinschgau, Mitglied des Hauptausschusses der SÜD-TIROLER FREIHEIT;
Markus Bergmeister, Natz-Schabs, Handwerker, Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Mitglied des Hauptausschuss der SÜD-TIROLER FREIHEIT,

sowie:

Georg Karl Hofer, Meran, Handwerker, Mitglied des Vorstandes und des Hauptausschusses der SÜD-TIROLER FREIHEIT
Roland Lang, Terlan, Landwirt, Mitglied des Hauptausschuss der SÜD-TIROLER FREIHEIT,
Konrad Auer, Pfalzen, Pensionist, jüngster Süd-Tiroler Freiheitskämpfer der 60er Jahre;
Ivo Hechensteiner, Eppan, Bauer,
Martin Locher, Sarntal, Angestellter,
Martin Crepaz, Auer, Angestellter,
Barbara Weger, Bozen, Angestellte,
Erika Unterkalmsteiner, Sarntal, Grundschullehrerin,
Veronika Renner, Völs am Schlern, Angestellte,
Wilma Moroder, Bozen, Angestellte,
Fabian Kaser, Brixen, Elektriker,
Mirjiana Bergmeister, Natz-Schabs, Schülerin,
Markus Harrasser, Kiens/Ehrenburg, Uni-Student,
Thomas Oberlechner, Pfalzen, Angestellter,

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