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Leserbrief: SVP Romtreue

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Was sich der Polizeistaat Italien zurzeit in Südtirol leistet, hat das erträgliche Maß bereits überschritten. Die Musterprovinz wird als Steuer-Melkkuh ausgenützt und zum Aufmarschgebiet für die Staatsorgane. Das Wohlstandsmodell wird durch schikanöse Gesetze und Kontrollen wirtschaftlich arg gebeutelt, und die Zukunftsperspektive in diesem Staat (Abschaffung der Regionen mit Sonderstatut?) schaut trotz strahlendem Stern düster aus.

Die Wahlwerbung des Landeshauptmannes, die Mehrheit zu retten, da sonst Schule und Proporz verloren gingen, ist geradezu lächerlich (weil schon zerrupft) angesichts dessen, was sonst so alles schiefläuft. Nun, die Romtreue, das deutsche Wort zur Bindung an Italien (im Widerspruch zum SVP-Statut und der Gründerväter), macht sich eben bezahlt. Aber was soll’s, reicht’s bei den kommenden Wahlen für die Mehrheit nicht, wird mit den italienischen Parteien eine Mehrheit gesucht, die deutschen Oppositionen sind für den Landeshauptmann: nicht gefragt. Hand aufs Herz, kann man ehrlich und wirklich, laut Volkspartei, stolz auf dieses Südtirol sein?

Ivo Hechensteiner, Süd-Tiroler Freiheit, St. Pauls

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