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Nein zu Militär-Schießübungen in Süd-Tirol

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Ein striktes NEIN zu den geplanten Kriegsspielen des italienischen Militärs in Süd-Tirol, bekundet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll.
Süd-Tirol ist weder ein Kriegsgebiet, noch ein akuter Krisenherd, weshalb die geplanten Schießübungen, an mehreren Orten, völlig überflüssig und nichts weiter als eine nationalistische Machtdemonstration sind.

Völlig unverständlich ist daher auch die Entscheidung der Süd-Tiroler Landesregierung, die die besagten Schießübungen in sieben Gebieten genehmigt hat.
Das italienische Militär hat in Süd-Tirol nichts verloren, weshalb es solche Kriegsspiele mit allen Mittel zu verhindern gilt, so Sven Knoll.

Derartige Militärübungen sind in Süd-Tirol entschieden abzulehnen, da sie aufgrund der intensiven Besiedelung und touristischen Nutzung des Landes auch eine akute Gefährdung der Menschen darstellen.
Bei den Schießübungen der letzten Jahre hat das italienische Militär mehrfach nicht für eine ausreichende Absperrung der Gebiete gesorgt und zudem, nach Beendigung der Manöver, Kübelweise Munition in der Landschaft zurückgelassen, von der einige sogar noch scharf war.

Es ist daher völlig inakzeptabel, dass das italienische Militär Schießübungen in Süd-Tirol durchführt, durch welche Einheimische wie Touristen belästigt und gefährdet werden und am Ende verwüstete Landschaften zurückbleiben.

Wenn das italienische Militär schon glaubt unbedingt Krieg spielen zu müssen, dann soll es dies in Italien, in einem unbesiedelten Gebiet, auf einem extra dafür ausgewiesenen Übungsplatz tun.
Süd-Tirol aber muss von solchen Umtrieben verschont bleiben.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

,
Einladung zum Informationstreffen der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Mals
Militärübungen Prags: Durnwalder sagt nicht die Wahrheit!

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