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Diskussion – Mehrsprachige Schule

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Frau Brigitte Foppa, Vorsitzende des LBE und Landtagskandidatin der Grünen, schreibt im Leserbrief vom 5. August, dass es bei der Süd-Tiroler Freiheit, etwa im Gegensatz zu den Grünen, Menschen gibt, die in Bezug auf die mehrsprachige Schule "nicht nur für sich und die eigenen Kinder bestimmen wollen, sondern am liebsten auch für die anderen mit".

Abgesehen davon, dass Frau Foppa auf die in meinem Leserbrief vom 31. Juli geäußerten Bedenken zu einer mehrsprachigen Schule nicht eingeht, ist es ein Leichtes, auch hier aufzuzeigen, worum es den Grünen letztendlich wirklich geht: Im Zusammenhang mit der mehrsprachigen Schule ist auf der Homepage der "toleranten" Grünen unter "Wissenschaftliche Grundlagen" u.a. zu lesen: "Einsprachigkeit ist heilbar." Was ist an einer derartigen Aussage wissenschaftlich? Dass Einsprachigkeit eine Krankheit ist? Ist das nicht eine Beleidigung für all jene Menschen, die nicht mehrsprachig sind? Von wegen, die Grünen wollen die Kinder zu nichts nötigen! An anderer Stelle schreiben die Grünen: "Mehrsprachigkeit macht klug." Und "nur" einsprachige Menschen sind minder "klug"? Derlei grüne Bekenntnisse zu Wissenschaft und Toleranz sind wahrlich beeindruckend!

Cristian Kollmann, SÜD-TIROLER FREIHEIT, München/Laurein

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