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Leserbrief: Qualitätssprung

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Der Totengräber Südtirols, Ettore Tolomei, bezeichnete die Süd-Tiroler als "die schweinischen Überreste der germanischen Rasse"! Seit 80 Jahren steht in Bozen ein "Denkmal", dessen Aussehen und Text gerade mit zwei Millionen Steuergeldern hergerichtet wird, mit folgender Inschrift: "Von hier aus haben wir die anderen kultiviert in der Sprache, in den Gesetzen, in den schönen Künsten".

Dass jene, die das schrieben, zu einem Viertel Analphabeten waren, steht nicht zur Debatte.
1957 erklärte uns der MSI-Abgeordnete Andrea Mitolo lautstark, dass die Südtiroler "…als Nazi geboren und Nazi bleiben , denn sie sind es von Natur aus (per costituzione)."

Auch der Süd-Tirolfreund der SVP, Giulio Andreotti, bezeichnete uns 1984 in alter Freundschaft als "Pangermanisten". Laut Italiener sind wir auch Chrucchi , Tamocchi und schlechte Liebhaber, denn dem er nicht steht, der ist wie der Audio-lese und der Video-lese eben ein "Tiro-lese".
Laut neuesten Statistiken sind wir ja auch noch Berufstrinker und haben die meisten Führerscheinentzüge in Italien.

Und nun schickt Italien 10 Leute aus diesem Südtirol, umhüllt mit viel Trikolore, zu den olympischen Spielen! Haben sie selber keine Besseren? Oder liegt die Erklärung bei den alten Römern, die auf ihren Standarten "SPQR" schrieben, frei abgekürzt "Sono pazzi questi romani" (= Die spinnen, die Römer) oder haben die Südtiroler einen gewaltigen Qualitätssprung gemacht?

Alles in allem, eine Provinz, die soviele Supersportler hat, sollte sein Schicksal endlich selbst in die Hand nehmen und nicht für andere Personal und Fähigkeiten stellen!
 
Roland Lang, Terlan  

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