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Mutwillige Zerstörung der Plakate der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Mit Empörung und Unverständnis reagiert die SÜD-TIROLER FREIHEIT auf die böswillige und gezielte Zerstörung der „JA ZU TIROL“ Plakate, welcher dieser Tage im ganzen Land plakatiert wurden. Sowohl in Bozen, als auch in Meran und Brixen, wurden die Plakate der SÜD-TIROLER FREIHEIT abgerissen, beschmiert und mit Sprüchen wie  „LE BALLE NON ROMPETE, AL PAESE IN QUI VIVETE“ überklebt.

Es ist ein Armutszeugnis für die Urheber dieser Zerstörungen, dass sie keinen anderen Ausdruck für die Darlegung ihrer politischen Meinung zu finden vermögen, als durch das Abreißen und Beschmieren der Plakate. Bezeichnend ist aber leider auch die Tatsache, dass es in Süd-Tirol offensichtlich nicht möglich ist, eine andere politische Meinung zu vertreten, bzw. sich für eine freie und selbstbestimmte Zukunft des Landes einzusetzen, ohne dafür angefeindet zu werden.

Es sei jedem Menschen das Recht zugestanden, seine eigene politische Haltung mit Überzeugung zu vertreten, und somit auch die Unabhängigkeitsbestrebungen der SÜD-TIROLER FREIHEIT gutzuheißen, oder nicht.

Die mutwillige Zerstörung von Plakaten, und die damit zur Schau gestellte Nicht-Akzeptanz anderer politischer Meinungen, ist jedoch entschieden zu verurteilen, da diese nicht nur einen völligen Verlust jedes demokratischen Grundverständnisses in sich birgt, sondern letztlich auch einen Akt der Gewalt darstellt.

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol

In der Anlage zwei Photos der abgerissenen Plakate

Landtagswahl 2008: Nr. 29 – Thomas Reichegger
Leserbrief – Entschädigung: Wann Süd-Tirol?

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