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Leserbrief: Faschismus – Gräuel

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Hans Heiss, Verteidiger der Era Faschista des Alto Adige, sah nicht gut aus im Pro & Contra mit LSK Bacher. Unmöglich und deplatziert war sein Ausweichen zur Kristallnacht in Innsbruck 1938. Zur Erinnerung, 1938 war der Faschistendruck gegen die Südtiroler unerträglich geworden, und nicht wenige konnten sich nur durch Flucht vor Verfolgung retten. Im selben Jahr hat Mussolini trotz Stahlpakt die Bunker gebaut, und es war der Vorabend des Aussiedlungs-abkommens zwischen Hitler und Mussolini, um eben diese deutsche Rasse restlos aus Südtirol zu vertreiben. Dass die Südtiroler 1938 also ganz andere Probleme zu wälzen hatten, ist offenkundig, und sie in diese fürchterliche Geschichte hineinziehen zu wollen, ist eine ungeheuerliche Unterstellung.

Ab Sept. 1943 begann dann auch hier die Judenverfolgung, und
wahrscheinlich, wenn Heiss und Genossen damals schon gelebt hätten,
hätten sie der Gestapo gehörig auf die Finger geklopft. Dazu auch eine
Gräuelgeschichte aus Südtirol: Am 15. Mai 1945 wurden fünf Grödner
Väter aus St. Christina von ital. Partisanen aus den Betten geholt und
bestialisch zu Tode gebracht, wie viele Südtiroler auf dem Rückzug von
ital. Partisanen ermordet wurden, dürfte die Grünen Gutmenschen kaum
interessieren, es waren ja nur Südtiroler, und keine Juden.

Ivo Hechensteiner, SÜD-TIROLER FREIHEIT, St. Pauls



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