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Natur versus Kultur – Grüne Schizophrenie

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In ihrer Pressekonferenz, die (un)sinngemäß unter dem Motto "New Deal für Südtirol-Alto Adige" stand, prognostizieren die Verdi-Grünen-Vërc (VGV) "eine unsichere Legislaturperiode unter dem Druck der Rechten", denn: "Die Wahlergebnisse ermutigen Betonierer, Populisten und Patrioten, die nichts unversucht lassen werden, um ihre Ziele zu erreichen." Die VGV fürchten nämlich "Nachgiebigkeit gegen den Druck der Lobbys (so im Falle des Projekts Ried/Kronplatz) und des aufsteigenden Patriotismus (Toponomastik)".

Patrioten werden also von den VGV mit Betonierern und Populisten in
einen Topf geschmissen, und mangelndes Umweltbewusstsein gelte es
gleichermaßen zu bekämpfen wie Patriotismus. Immer dieselbe typisch
grüne Schizophrenie:

Wie kann man für den Erhalt einer intakten Natur, aber gegen den Erhalt
einer intakten Kultur (sprich: ohne pseudoitalienische und faschistisch
belastete Toponomastik) sein?

Hat die Liebe zur Natur nichts mit Patriotismus zu tun? Warum ist den
VGV der Patriotismus, wenn er die Liebe zur Kultur Tirols und die
Ablehnung des italienischen Faschismus zum Ausdruck bringt, derart ein
Dorn im Auge?

Gibt es da einen "Old Deal" zwischen den VGV und den Neofaschisten?

Cristian Kollmann, Süd-Tiroler Freiheit, München/Laurein

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Südtirol 2009 – nicht italienisch genug?
Gänsestopfleber runter von der Speisekarte!

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