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Gedenkjahr 2009: Selbstbestimmung

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Aus für Mon Cheri (0,00 Promille), dunkle Wolken über Landesgesetz für öff. Arbeiten, Angriff auf die Abfallbewirtschaftung, Jagd und Naturparke, so das Lamento von Karl Zeller ("Dolomiten" vom 14. Jänner). Wie gut, dass wir uns auf Gedeih und Verderb an diesen notorisch verschuldeten (28.000 Euro pro Kopf) Staat gekettet haben. Das Volk, das mit immer mehr Problemen und Schikanen zu kämpfen hat, fühlt sich betrogen, auch weil es nie bei großen Entscheidungen (Paketannahme, Streitbeilegung) mitreden durfte.

Es werden also schmerzliche Abstriche am Kunstwerk Autonomie
vorgenommen, und es wird unter dieser Regierung nur noch schlimmer
werden. Das Schönreden zur 200-Jahr-Feier über die weggefallenen
Grenzen, die geistige Einheit und über eine Europaregion Tirol kann die
zerfahrene politische Situation weder beruhigen noch verbessern. Das
Herzeigemodell bekommt Schlagseite, und die Einbahnstraße Bozen-Rom
endet in einer Sackgasse.

Nun, 2009 böte Anlass genug, die seit 90 Jahren verwehrte, im Statut
verankerte Selbstbestimmung durchzuführen, um das Los von Rom endlich
zu verwirklichen.

Ivo Hechensteiner, SÜD-TIROLER FREIHEIT, St. Pauls

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Nationalsozialismus – Verbrechen: Durchgangslager Bozen – ein Ort der Schande für Südtirol

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