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Projekt Ried: Bogen des Profitdenkens überspannen?

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Die Landtagsabgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz und Sven Knoll, wiederholen ihre Bedenken gegen die Verwirklichung des geplanten Projektes Ried und bekräftigen die Unterstützung der Heimatpfleger und Naturschützer des Pustertals in der Forderung nach Abhaltung einer Volksbefragung.

Eva Klotz und Sven Knoll verweisen auf die negativen Folgen von Abholzungen und Erschließungen in der bisher unberührten Landschaft des Nordosthanges des Kronplatzes. Sie zeigen sich darüber verwundert, dass die politischen Verantwortungsträger solch schwere Eingriffe in die Natur mit Leichtfertigkeit abtun und einen fragwürdigen wirtschaftlichen Profit in den Vordergrund rücken.

Auch für Erschließungen muss es eine Grenze geben. Es kann leicht sein,  dass der bereits heute überrannte Kronplatz bald übererschlossen und in der Folge eher gemieden wird, als dass er weitere Touristen anzieht.

Die Aussage des Brunecker Bürgermeisters, wonach man in den Skiberg bisher immer nur investiert und ihn dadurch zu einem wirtschaftlichen Motor gemacht habe, ist mit dem Hinweis zu ergänzen, dass ein Motor durch Überhitzung auch kollabieren kann.

Eva Klotz und Sven Knoll verweisen auf die Verantwortung, welche die heutigen Entscheidungsträger späteren Generationen und der Schöpfung gegenüber haben. Natur- und Umweltverträglichkeit müssen wichtiger sein als kurzsichtiges Profitdenken!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
Lt. Abg. Sven Knoll
28. 1. 09

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