Archiv

Politikerdiäten

Allgemein, Archiv

Die Gehaltskürzungen, wie vor den Wahlen von einigen SVP-Kandidaten (wohl auf Druck der Opposition) großspurig angekündigt, wurde (ohne Wortbruchgefühl?) glatt abgelehnt und auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben.

Das beschämende Theater um Geld
und Posten geht unverfroren weiter. Allein die 300 Euro
Inflationszulage für die Politiker macht schon Ärger genug, weil ja der
Großteil, eben der Mindestrentenbezieher, mit diesem Betrag pro Monat
auskommen muss. Der Landtag mit Gesetzesbefugnis hat also, man höre und staune, keine Möglichkeit, die Bezüge zu kürzen, dafür ist aber die Region zuständig, so einfach ist das. Da war das Losvon Trient 1957 wohl das falsche Signal? Wahrscheinlich ist es eben Nachbarschaftshilfeoder eine kleine Wiedergutmachung dafür, dass die Trentiner Jahrzehnte die Scheinautonomierücksichtslos zum Schaden Südtirols durch die Mehrheit im Regionalrat ausgenützt hatten.
Jetzt hat diese Hülse keine besondere Funktion mehr zu erfüllen, außer eben die Politgehältergroßzügig zu verwalten und zu verteilen. Die historische Verbundenheit zum Süden zeitigt Früchte, beruhigt Rom und sichert die hl. Grenze (samt Beinhäusern).

Ivo Hechensteiner 

Selbstbestimmung: Nicht nur drohen, sondern umsetzen!
Lipari: Überlegungen

Das könnte dich auch interessieren