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Bericht über die aktuelle Fragestunde April 2009: Die Anfragen der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Mehrere
Anfragen der Landtagsabgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT
waren heute Gegenstand der aktuellen Fragestunde. Nachstehend die
Fragen der Abgeordneten und Antworten der zuständigen Landesräte:

Eva Klotz bedauerte, dass bei der Leitung der Agentur der Einnahmen schon wieder ein Beamter von außen zum Zug gekommen sei, obwohl drei Südtiroler Beamte die Voraussetzungen dazu erfüllt hätten, und fragte die Landesregierung, ob sie zuschauen könne, wenn damit Proporz und Zweisprachigkeit übergangen werden.
Wie LR Barbara Repetto erklärte, habe das Einvernehmenskomitee bei einer Sitzung im März die Basis für eine künftige einheimische Besetzung gelegt. Dr. Goffredo Piscopo sei nur vorübergehend für ein Jahr bestellt worden.

Das Südtiroler Qualitätszeichen soll in Italien mit prominenten Sportlern beworben werden. Sven Knoll fragte, ob dabei nur der historisch gewachsene Name „Südtirol“ verwendet wird oder auch das faschistisch geprägte „Alto Adige“. Man sollte in Italien wenigstens die zweisprachige Fassung verwenden.
Die Kampagne wolle allen in Südtirol und außerhalb die Qualität unserer Produkte nahe bringen, antwortete LR Thomas Widmann. In der italienischen Printwerbung wurde die Bezeichnung „Alto Adige“ verwendet, in der deutschen „Südtirol“. Auf Druck der damaligen Regierung habe man eine solche Lösung gefunden, wenngleich eine marketingstrategische Überlegung zu einem einheitlichen Markennahmen führen würde.

Die Aufschrift „K&K Post und Telegraphenamt“ wurde nach der Annexion an Italien von der Fassade der Hauptpost in Meran entfernt. Sven Knoll bedauerte, dass das Denkmalamt auf die Anregung einer Gemeinderätin, die Schrift wieder anzubringen, nie reagiert habe und fragte die Landesregierung nach ihren diesbezüglichen Absichten.
Das Denkmalamt habe der Gemeinderätin mit einer E-Mail geantwortet, antwortete LR Kasslatter Mur. Im Zuge der Restaurierung habe man keine Spuren einer früheren Aufschrift gefunden, eine Neuanbringung wäre laut Fachleuten eine historische Fälschung.

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