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Friedliches Auseinandergehen

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Zur Diskussion der letzten Tage über den Reichtum der drei Sprachen und des friedlichen Zusammenlebens der Sprachgruppen folgendes: Vor über 90 Jahren war dies selbstverständlich und hat auch funktioniert, weil die Volksgruppen auf gleicher Augenhöhe waren. Kein Mensch wurde ob seiner Sprache und Kultur unterdrückt, angepöbelt oder mit nationalistischen Parolen bedacht! Die Italiener konnten ihre Sprache gleichwertig und überall verwenden, auch die Trentiner Abgeordneten im Reichsrat in Wien.

So sollten sich unsere Friedliches- Zusammenleben- Nachplapperer mal
Gedanken darüber machen, woran und an wem das Projekt seitdem
scheiterte. Und sich nicht zu Handlangern einer imperialistischen
Staatsmacht machen.

Werden sich schön ins Fäustchen lachen, die Römer: Brauchen nur ein
bisschen Donnergrollen und Gefahr bzgl. des Friedens und des
friedlichen Zusammenlebens herauf beschwören, welches sie eh nie
wollten. Und Flugs machen sich unsere eigenen Politiker dran, das
eigene Volk wie Schafe für den Staats- Stall zusammen zu treiben.  

Die Politiker der SVP haben vorrangig einen Vertrag mit dem VOLK. Oder etwa doch einen Geheimvertrag mit dem Staat?

Barbara Klotz

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