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Europa-Wahlen: Weg von verkrustetem Partei- und Staatsdenken, Wahlmodus ändern!

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Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT wertet die geringe Wahlbeteiligung in Südtirol und in allen EU-Ländern als klares Zeichen dafür, dass klein kariertes Partei- und Staatsdenken überwunden werden, und sich am Wahlmodus etwas ändern muss.

Die EFA-Liste in Flandern, auf welcher auch Cristian Kollmann
angetreten ist, hat zwar leider kein Mandat bekommen, aber das Zeichen,
welches sie mit dieser offenen europäischen Liste gesetzt hat, war
wichtig. Viele Bürgerinnen und Bürger auch in Südtirol haben im Vorfeld
der Wahlen ihr Bedauern darüber ausgedrückt, dass es diese Möglichkeit,
solche offenen Listen zu erstellen und auch zu wählen, in Europa noch
nicht gibt.

Insgesamt hat die Europäische Freie Allianz (EFA) bei diesen Wahlen ein
Mandat dazu gewonnen, weil erstmals ein Vertreter der Korsischen
Nationalen Partei (PNC) den Sprung ins EU- Parlament geschafft hat.
Damit hat EFA 6 Mandate sicher, und zwar 2 aus Schottland (SNP
ScotishNationalParty), 1 aus Wales (Playd Cymru), 1 aus Spanien
(Verbund Katalonien, Baskenland, Galicien, Aragon), 1 aus Litauen und 1
aus Korsika. Offen ist noch, ob Lazlo Tökes (Rumänien), der sein
bisheriges Mandat bestätigen konnte, weiter in der EFA-Gruppe bleibt
oder nicht und ob es für ein weiteres Mandat aus dem Staat Rumänien
reichen wird.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT wünscht sich vom zukünftigen Europa-
Parlament die Änderung des Wahlrechtes, so dass für die nächsten EU-
Wahlen die Voraussetzungen für europaweite Kandidatenlisten geschaffen
werden.

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
Lt. Abg. Sven Knoll
Werner Thaler 

8.6.09

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