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Sprachunterricht: Erste Anforderung: Methodik der Realität anpassen!

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Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT spricht sich dafür aus, dass die Südtiroler, vor allem die Jugendlichen, so viele Sprachen als möglich so gut als möglich lernen, weil jede Sprache eine Bereicherung ist und einen neuen Kulturraum erschließt.

Die Bewegung unterstreicht, dass Diplomatenschulen kein Vorbild für
Südtirol sein können, weil es sich in ersterem Fall um Eliteschulen für
Kinder aus Intellektuellen-Familien handelt, während es sich für
Südtirol um die allgemeine Schule handelt, in der Kindern aus allen
sozialen Schichten die Basis für das Leben in unterschiedlichen Berufen
und gesellschaftlichen Realitäten zu vermitteln ist.
 
Die Bewegung spricht sich für die Verbesserung des Sprachunterrichts
aus und fordert dazu auf, endlich der Tatsache gerecht zu werden, dass
für den Großteil der italienischen Kinder und Schüler Deutsch nicht
Zweitsprache, sondern Fremdsprache ist, so wie umgekehrt für den
Großteil der Südtiroler Kinder Italienisch nicht Zweitsprache ist.
 
Das bedeutet, dass man endlich die Methodik dieser Tatsache anzupassen
hat, dass also Deutsch bzw. Italienisch nicht nach der Zweitsprach-
Methode, sondern nach bewährter Fremdsprachmethode unterrichtet werden
soll. Die Vermittlung von Englisch gelingt nicht zuletzt deshalb in der
deutschen wie italienischen Schule aus diesem Grund besser als die
Vermittlung von Deutsch bzw. Italienisch!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
22. 6. 09

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