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Alcide De Gasperi/Seligsprechung: Ein Hohn auf unsere religiösen Gefühle!

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Die durch ein Interview von Giulio Andreotti im Deutschlandfunk am 12. Juni 2009 wiederaufgekommene italienische Absicht, den ehemaligen DC-Politiker Alcide De Gasperi seligzusprechen, ist ein Hohn auf die religiösen Gefühle der Süd-Tiroler, so Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT!

De  Gasperi war jenes Schlitzohr, der als italienischer Außenminister
den damaligen Außenminister Gruber über den Tisch zog und mit ihm den
„Pariser Vertrag“ unterzeichnete, jene Verzichtserklärung Österreichs,
von dem Andreotti Jahrzehnte später (siehe  Dolomiten, 21.8.2006) sagen
wird:  „’Ohne die Unterzeichnung des Pariser Vertrages wäre Südtirol
von den Alliierten an Österreich zurückgereicht worden.’ Diese
Feststellung machte am vergangenen Samstag der Senator auf Lebenszeit
und frühere mehrfache italienische Ministerpräsident Giulio Andreotti
in Trient: ‚Alcide De Gasperi ist es mit dem Gruber – De
Gasperi-Abkommen brillianterweise gelungen, Südtirol unter
italienischer Kontrolle zu behalten’, so Andreotti …. Die Briten hätten
Druck gemacht, Südtirol wieder an Österreich zurückzugeben. ‚In ihren
Augen war Österreich das erste Opfer Hitlers’“.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT teilt dieses eine mal die Meinung von Silvius
Magnago, der am 18.12.1989 zur Seligsprechung von Alcide De Gasperi
sagte:
„Silvius Magnago, ehemaliger Obmann der Südtiroler Volkspartei,
reagierte mit Spott auf die vom Erzbischof von Trient vorgeschlagene
Seligsprechung eines berühmten italienischen Politikers, des
Christdemokraten Alcide De Gasperi. "Ein guter Politiker und
gleichzeitig ein Heiliger zu sein", höhnte der Südtiroler über den 1954
Verstorbenen, "ist schlechterdings unmöglich." Weiter wusste der
Volksparteiler: "Die Politik ist ein so schmutziges Geschäft, daß
selbst anständige Leute sich dabei die Hände schmutzig machen." Eine
Seligsprechung des Italieners sei nicht einmal "im Scherz denkbar". De
Gasperis "Sünde" nach Ansicht Magnagos: Der frühere italienische
Ministerpräsident hatte nach dem Krieg Südtirol mit Trient zu einer
Provinz zwangsvereinigt und damit die deutschsprachigen Südtiroler zur
Minderheit abgestuft.“

Gerade in der heutigen Zeit, wo italienische Politikerinnen wieder die
Hand zum faschistischen Gruß erheben, der Staatschef von Italien wegen
Korruption, Dirnen und Verführung Minderjähriger verdächtigt wird, so
Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT, sollte die katholische Kirche
keine Politiker in den Seligenstand erheben. In ihrem eigenen
Interesse!

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Herz-Jesu Feuer

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