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"Alto Adige"-Online-Portal: Tummelplatz für faschistisches und rassistisches Gedankengut?

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Verwundert zeigt sich die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT über die Verbreitung von faschistischem und rassistischem Gedankengut auf dem Online-Portal der Tageszeitung "Alto Adige". In den Textkommentaren zu den Aktuell-Beiträgen ist die Rede von "Crucchi di Merda" (veröffentlicht vom Benutzernnamen "Benito Mussolini") oder "I tedeschi come tutto il mondo sa‘ sono dei razzisti nati c’e‘ l’hanno nel dna". Eine Reihe weiterer solcher Veröffentlichungen, welche unter anderem auch vom Benutzernamen "Duce" verfasst worden sind, sind auf der Internetseite www.altoadige.it. zu finden.

Das Online-Portal der Tageszeitung duldet bislang auch
Veröffentlichungen wie "andate fuori dai coglioni subito domani", "ci
vorrebbe veramente il DUCE" sowie übelste Gewalt-Androhungen, wie zum
Beispiel "avrai una faccia talmente rossa di sberle".

Auch das Süd-Tiroler Landeswappen wird sprichwörtlich durch den Dreck
gezogen: "Il simbolo della repubblica italiana ha un valore, con quello
della Provincia di Bolzano mi pulisco il sederino". Nicht fehlen dürfen
natürlich auch Kommentare über die politische Zugehörigkeit Süd-Tirols
zu Italien: "Qui sono in Italia e si parla Italiano!!!!".

Erschreckend ist auch die Tatsache, dass die Redaktion laufend
Beiträge entfernt, aber viele Faschismus-freundliche und rassistische
Aussagen veröffentlicht bleiben.Zudem werden gerade diese Aussagen, von
anderen Besuchern der Webseite positiv bewertet.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT bezeichnet die Veröffentlichung
dieser Aussagen als sehr bedenklich und fahrlässig, da die Tageszeitung
"Alto Adige" für viele Italiener in Süd-Tirol meinungsbildend wirkt.
Für das friedliche Zusammenleben können solche Aussagen, die
offensichtlich geduldet werden, auf keinen Fall förderlich sein.

SÜD-TIROLER FREIHEIT

Einige der zitierten Kommentare wurde als "Bildschirmfoto" festgehalten.

Kulturerbe Sonnenburg: Landesrat Mussner wortbrüchig!
Treffen Spindelegger – Frattini: Italien hat kein Interesse an Lösung des Süd-Tirol-Problems

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