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Selbstbestimmung: SÜD-TIROLER FREIHEIT weißt Aussagen von Durnwalder, Platter und Khol zurück

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Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT weist die Aussagen der Landeshauptleute Platter und Durnwalder sowie des Ex-Nationalratspräsident Khol entschieden zurück, wonach die Forderung nach Selbstbestimmung „unrealistisch und unverantwortlich“ sei. Nicht die Landeshauptleute von Süd- und Nord-Tirol entscheiden über die Selbstbestimmung, sondern einzig und allein die Bevölkerung von Süd-Tirol, so der Landtagsabgeordnete Sven Knoll von der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Ebenso wenig darf das Selbstbestimmungsrecht Süd-Tirols zum alleinigen Thema einer Partei in Österreich werden, sondern muss aufgrund der Schutzmachtfunktion von allen eingefordert und mitgetragen werden.

Unverantwortlich ist nicht die Einforderung des Rechtes auf Selbstbestimmung, sondern vielmehr das dezidierte Ausschließen der Möglichkeit, durch Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes über die politische Zugehörigkeit Süd-Tirols abzustimmen.

Gerade das Tiroler Gedenkjahr „200 Jahre Tiroler Freiheitskampf“ ist eine passende Gelegenheit, sich über eine Zukunft Süd-Tirols ohne Italien auseinanderzusetzen. Da auch einige SVP-Politiker erkannt haben, dass die dynamische Autonomie tot sei, müssen neue Visionen, welche sich in anderen europäischen Ländern bewährt haben, angegangen werden.

Die politischen Entwicklungen in Europa in den letzten 20 Jahren, angefangen vom Fall der Berliner Mauer, die Gründung des Staates Montenegro bis hin zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovo, haben gezeigt, dass es sehr wohl Grenzverschiebung in Europa geben kann und geben wird. Auch in Schottland bereitet man sich intensiv auf den Weg in die Unabhängigkeit vor.

Diese Entwicklungen haben gezeigt, dass man die Freiheit auf Dauer nicht unterbinden kann, vor allem aber, dass es letztlich nicht Politiker wie Durnwalder und Platter sind, die über die Zukunft eines Landes entscheiden, sondern das Volk.

SÜD-TIROLER FREIHEIT

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