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Nein zu Waffenschmiede in Süd-Tirol

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Die Iveco Bozen produziert militärische Geländefahrzeuge und Panzer. Um Kriege zu vermeiden, muss nicht nur der einträgliche internationale Waffenhandel, sondern auch die Produktion derselben vor Ort aufhören, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT! Von Panzern und Kriegsgeräten kann nur Krieg, Imperialismus, Tod und Elend ausgehen, so Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT, deshalb fordern wir die Schließung der Bozner Iveco-Werke und die Umschulung der Arbeiter.

Einen nicht unwesentlichen Teil der Waffenexporte Italiens bestreitet die IVECO und mit ihr die Filiale Bozen-Iveco.

Neben dem „Lince“, zu deutsch Luchs, einem hochmodernen gepanzerten
Geländewagen, der auch mit Bewaffnung versehen werden kann, werden im
Bozner Werk auch Panzer und andere Kettenfahrzeuge gebaut bzw.
verbessert.

So stammt das gepanzerte Fahrzeug, in dem am 14. Juli 2009 in Afghanistan
der italienische Soldat Di Lisio den Tod fand und weitere 3 verletzt
wurden, aus der Waffenschmiede in Bozen!

Italien liefert Kriegsgerät an europäische, aber auch außereuropäische
Staaten, so unter anderem in die Krisenstaaten Somalia und Nigeria.

Auch Landesrätin Repetto bestätigt in einer Pressemitteilung vom
17.Juli 2009, dass aus Sicherheitsgründen für Arbeiter im Iveco- Betrieb
Bozen strenge Aufnahmekriterien herrschen, außerdem gilt in den
Produktionszonen das militärische Amtsgeheimnis, der Zugang wird durch
elektronische Kontrollsysteme überwacht!

Besonders Südtirol, das oft Schauplatz von Kriegen war und als
Schacherobjekt des ersten Weltkrieges gegen seinen Willen zu Italien
kam, muss den Frieden hoch schätzen und darf keine Waffenschmiede sein.

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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