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Festumzug vom 20. September 2009 in Innsbruck

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Sehr werte Presse allgemein, wenn ich auch nicht die Aussicht der Veröffentlichung sehe, so liegt mir doch als indirekt Betroffenem an der Wahrheit und Entgegnung auf wichtige Kritiken, erschienen in verschiedenen Artikeln in der Folge des zutiefst beeindruckenden Festzuges vom 20. September 2009 in Innsbruck.

Ich war als Teilnehmer den Südtiroler Freiheitskämpfern der 60er-Jahre zugeordnet und verwahre mich dagegen und protestiere in der allerschärfsten Form, gemeinsam mit anderen Kollegen aus meinem Kreis, als "Ewiggestriger" bezeichnet zu werden, womöglich sogar als verkappter "Nazianhänger". Und seien die Kommentatoren auch Landeshauptleute oder Bundeskanzler oder Bundespräsidenten oder Khol- Koordinatoren, die allesamt keine blasse Ahnung davon haben, was es heißt, unter einem faschistischen Kriegsverbrecher leben zu müssen wie ich selber zu erfahren hatte zwischen 1930 und 1940, als meine Eltern aufgrund der Option schließlich auswanderten, um mir Zehnjährigem Deutsch als Muttersprache in der Ausbildungszeit  zu garantieren.

Zugleich sage ich aber, wer die "Ewiggestrigen" wirklich sind, nämlich diejenigen "Italiener" oder gar "Südtiroler", die sich dagegen wehren, jene kitschigen faschistischen "Sieges-“ und anderen – "Denkmäler" in Friedensdenkmäler" und – "Plätze" umzutaufen", um klammheimlich ihre "PACE" -Fähnchen vor die Fenster und Balkone zu hängen.

Es sind also gerade diejenigen die "Ewiggestrigen", die ihren Faschismus mithilfe kitschiger Denkmäler in unsere Zukunft herüberretten wollen. Ich aber stelle mit Überzeugung fest: Nie wieder Faschismus und nie wieder die Arroganz und Überheblichkeit jener "Gestrigen", die soviel Leid über unsere Heimat
Südtirol gebracht haben im Bund mit jenen "Oberfaschisten" Adolf Hitler und Kriegsverbrecher Benito Mussolini.

NIE WIEDER FASCHISMUS!!!
        
Prof. Dr. Günther Andergassen Innsbruck/Bozen

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