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Autonomie ist nur eine Übergangslösung!

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Der Leitartikelschreiber in den „Dolomiten“ vom 24.11. lobt unsere Autonomie bis zum „Gehtnichtmehr“. Wie könnte es anders sein, nach der großen 40-jährigen Feier am Sonntag im Meraner Kursaal. Auch ich als Selbstbestimmungsbefürworter halte die Autonomie als gerechtfertigt, aber nur als Übergangslösung! Denn auf die Dauer kann sie unsere Tiroler Kultur und Muttersprache nicht schützen!

„Ob die Opfer der sechziger Jahre wirklich das Paket und schließlich die Autonomie gebracht haben, ist mehr als fraglich, weil sich kein Staat erpressen lässt“, schreibt Toni Ebner weiter. Ich muss zum wiederholten Male daran erinnern, dass keine Geringeren als die ehemaligen Landeshauptleute Magnago,Weingartner und Luis Durnwalder übereinstimmend erklärt haben, dass die Anschläge sehr wohl zum Zustandekommen des zweiten Autonomiestatutes beigetragen haben.

Außerdem wundert es mich, dass der Verfasser des Leitartikels über den neuesten Stand der Wissenschaft in dieser Sache nicht informiert ist. Ein internationaler Historiker hat neue brisante Dokumente gefunden, welche belegen, dass Italien aufgrund der Feuernacht bereit war einzulenken und zu verhandeln!

Sepp Mitterhofer, Obmann des SHB, Meran-Obermais

„Vergesslichkeiten“ von Bürgermeistern
12. Dezember 2009: Info-Abend der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Ahrntal/Steinhaus mit L.-Abg. Sven Knoll

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