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Haushaltsrede von LH Durnwalder: Keine Zukunftsperspektiven für eine freie Zukunft Südtirols

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Als realitätsfremd und bar jeder Zukunftsvision bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Rede von LH Durnwalder zum Haushaltsvoranschlag.
Insbesondere der politische Teil, der sich mit dem Tiroler Gedenkjahr und der wachsenden Forderung nach Selbstbestimmung auseinandersetzt, zeugt von der Unfähigkeit der Landesregierung, die Zeichen der Zeit zu erkennen und daraus die notwendigen politischen Konsequenzen zu ziehen.

Die aktuelle Krise, die katastrophale Wirtschaftssituation Italiens,
sowie die minderheitenfeindliche Regierung in Rom zeigen deutlich auf,
dass es für Süd-Tirol keine gesicherte Zukunft als Teil des
italienischen Staates geben wird.

Die Tatsache, dass LH Durnwalder trotz alledem nicht nachvollziehen
kann, warum sich immer mehr, aber vor allem immer mehr junge Menschen
die Selbstbestimmung und somit eine Zukunft ohne Italien wünschen,
offenbart nur zu deutlich, dass die Realität die Politik längst
überholt hat.

Die berechtigten Zukunftsängste der Bevölkerung, welche sich im
wachsenden Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung
widerspiegeln, daher als unverständlich und gar gefährlich
hinzustellen, ist nicht nur realitätsfremd, sondern schlichtweg eine
Frechheit. Damit werden all jene Menschen diffamiert, die sich aufrecht
um eine gesicherte Zukunft des Landes bemühen.

Das Festhalten an starren Autonomie-Strukturen, ohne neue
Zukunftsperspektiven für Süd-Tirol auszuarbeiten, lähmt die Entwicklung
des Landes und entfernt die Landespolitik immer weiter von den Wünschen
und Bedürfnissen der Bevölkerung.

L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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