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Faschistische Ortsnamen „legal“, Historische Ortsnamen „Illegal“!

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Die Schlagzeilen des „Alto Adige“ von heute über die Wegebeschilderung sind irreführend und falsch. Wenn die italienische Zeitung von 75% illegaler Schilder auf unseren Bergen spricht, weil sie laut Erhebungen der Carabinieri und Förster (?) nicht zweinamig sind, verbreitet sie bewusst falsche Informationen, so Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT. Bevor die Ortsnamensfrage nicht im Südtiroler Landtag geregelt ist, gibt es keine gesetzlichen Vorgaben für die Toponomastik.

Wenn schon, dann gelten weiter die faschistischen Tolomei- Dekrete, die das „demokratische Italien“ auf Druck der Rechtsparteien vergangenes Jahr wieder eingeführt hat. Mit diesen Dekreten wurden die historischen Namen verboten und erfundene italienische Namen eingeführt, und damit ist genau genommen jedes Wegschild, das auch einen historischen Namen aufweist, illegal. Das wären dann 100% illegale Wegeschilder!
Es ist für die SÜD-TIROLER FREIHEIT unverständlich, wie Förster- mit dem Landesadler auf der Jacke- auf Befehl von oben angehalten werden konnten, zu kontrollieren, ob faschistische Ortsnamen auf AVS Schilder angebracht sind!
Erneut fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT eine Lösung der Ortsnamensfrage gemäß UNO- RICHTLINIEN, die als ersten Schritt die Abschaffung der erfundenen Ortsnamen erfordert.
Dem Alpenverein Südtirol erklärt die SÜD-TIROLER FREIHEIT ihre volle Solidarität. Dass der AVS wegen Anbringens von Schildern mit den historisch- gewachsenen Namen kriminalisiert wird, zeigt, welcher Geist in Italien immer noch herrscht!

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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