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Fremdbestimmte Völker in der Welt: Uiguren fordern Eigenständigkeit!

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Die SÜD-TIROLER Freiheit dankt der Europäischen Akademie, der Gesellschaft für bedrohte Volksgruppen und dem Südtiroler Jugendring, dass sie  Rebiya Kadeer, Präsidentin des Weltkongresses der Uiguren, nach Südtirol eingeladen haben. Damit konnte eine breite Öffentlichkeit, auch durch die Mitarbeit der Medien, auf das Schicksal dieses Volkes aufmerksam gemacht werden. Auch Südtiroler Betriebe, die in China arbeiten, sollten sich für die Uiguren einsetzen, fordert Roland Lang. Auch der Weltkongress der Uiguren fordert ein eigenständiges Uiguristan!

Das Volk der wird aus dem Exil vom Weltkongress der Uiguren vertreten, der von chinesischen Behörden und internationalen Beobachtern zu Recht als separatistisch eingestuft wird. Die Organisation, die von Exiluiguren geführt wird, vertritt die Interessen der acht Millionen Menschen umfassenden uigurischen Minderheit in der chinesischen Provinz Xingjang  und fordert die Unabhängigkeit der als "Ost- Turkestan" bezeichneten Region Uiguristan. Im April 2004 wurde Erkin Alpetkin zum ersten Präsidenten gekürt. Derzeitige, im November 2006 berufene Präsidentin der Gruppe ist Rebiya Kadeer.

In bewegenden Worten schilderte die Präsidentin des Weltkongresses in Bozen die Verfolgung ihrer Landsleute durch den Besatzungsstaat China, es sind dieselben, die Südtirol unter dem Faschismus erleiden musste! Verbot der Sprache, Inhaftierungen, Enteignungen, Verbot der Vereine  usw. Linke und rechte Diktaturen waren immer die größten Feinde der Volksgruppen.

Wie ernst der Zustand der Uiguren ist, beweist auch die Gesellschaft für bedrohte Völker, sie hat die Uiguren in die Liste der bedrohten Völker aufgenommen.

Auch zahlreiche Südtiroler Betriebe haben in China expandiert, die Firma Thun beschäftigt im Reich der Mitte bereits mehrere hundert Arbeiter, auf der „ISPO CHINA“ zeigten auch Südtiroler Firmen wie Nivis, Skip, Paroli, Vist, Rentasport Italia, Torggler Rodeln und Microgate ihre Produkte!

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert  die Firmeninhaber und Manager dieser Betriebe auf, bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Missachtung der Rechte der Uiguren, Tibeter und aller anderen fremdbestimmten Völker in China hinzuweisen. Es ist dies eine moralische Pflicht, denn  „Wer schweigt, scheint zuzustimmen“!

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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