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Sexistischer Mob in Innsbruck

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Der Landesfestumzug mit 30.000 Teilnehmern und 70.000 Zuschauern wird allen als feierliches Bekenntnis zur Landeseinheit in Erinnerung bleiben. Was an diesem Sonntag in Innsbruck aber wirklich stattfand, das erklärt die „Autonome Antifa Innsbruck, auf ihrer Internetseite unter „Versuch einer kritischen Analyse des Landesfestumzuges 2009“:

„ …Aus diesen und weiteren Faktoren ergibt sich ein vorläufiges Gesamtbild: 
Ein martialisch anmutender traditionalistischer, sexistischer,
ultrakonservativer bis rechtsextremer, erzkatholischer Mob zieht mit
Dreschflegeln, Sensen, Keulen, Degen und Gewehren bewaffnet, von
Marschmusik begleitet, teils betrunken durch die Stadt und wird von
einer bierseligen Menge unreflektiert bejubelt. 
Der gesamte Umzug reproduzierte ein geschlechtsdualistisches
heterosexistisches Gesellschaftsbild, in welchem Frauen bestenfalls zu
mobilen Schnapsversorgerinnen für ihre Waffen tragenden Männer
degradiert oder als funktionierender Teil der propagierten biologischen
Kernfamilie dargestellt werden. …“


Einfach unglaublich, was eine Feder schreiben kann, wenn sie von einem
Menschen bewegt wird! Diese „Analyse des Landesfestumzuges“ bedarf
wirklich keines weiteren Kommentars!
 
Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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