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Österreichische Firmen schreiben Südtiroler immer öfter nur italienisch an!

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Österreichische Firmen schreiben Südtiroler immer öfter nur italienisch an!

Nachdem die Südtiroler dem italienischen Staat das Recht abgerungen haben, dass ihre Muttersprache in der autonomen Provinz Bozen dem italienischen gleichgestellt ist, muss dieses Recht nun scheinbar auch gegenüber Österreich verteidigt werden, stellt Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT bedauernd fest! Viele Briefe aus Österreich an Südtiroler sind nur italienisch! Es ist Gedankenlosigkeit, Unwissenheit oder „Realpolitik“: Jedenfalls geht für immer mehr österreichische Firmen Italien bis zum Brenner, südlich desselben gibt es nur Italiener!

Als Beispiel sei die Wiener Städtische Versicherung genannt: Sie
verschickt ihre Briefe nur in italienischer Sprache an deutsche
Südtiroler. Auch wenn sie eine Zweigstelle in Rom hat, der Hauptsitz
befindet sich in Wien. In Südtirol sind Versicherungen laut
Landeshauptmann zur Zweisprachigkeit verpflichtet! Auf eine E-Mail zur
Klärung der einsprachigen Briefe erhielt die SÜD-TIROLER FREIHEIT keine
Antwort.

Ein weiteres Beispiel ist das Cineplexx in Bozen, der Hauptsitz von
Cineplexx befindet sich in der Hauptstadt von Österreich. Man kommt sich
wie in einem falschen Film vor, wenn ein österreichisches Unternehmen
in Süd-Tirol eine Filiale eröffnet und es nicht der Mühe wert findet,
der österreichischen Volksgruppe im Lande Eintrittskarten auch in ihrer
Muttersprache zu verkaufen!

Keinen Deut besser ist auch die Online-Reservierung der Kino-Karten.
Auch hier wird die Bestellung einsprachig italienisch abgewickelt.
„Alles noch in Ausarbeitung“, so die Antwort der Zuständigen beim
Cineplexx Bozen am 14 Mai 2009, also vor 8 Monaten. Immer noch ist die
Online- Reservierung ausschließlich italienisch!

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT erwartet sich von österreichischen
Unternehmen, dass dieses auf die sprachlichen Gegebenheiten in
Süd-Tirol  Rücksicht nimmt und unsere Muttersprache respektiert.

 
Das Gedenkjahr mit dem Landesfestzug in Innsbruck müsste zumindest in
Österreich die Botschaft
klargemacht haben, dass die Südtiroler keine
Italiener sein wollen  und die Selbstbestimmung fordern. Scheinbar sind
aber diese Forderungen nicht bis nach Wien durchgedrungen, stellt die
SÜD-TIROLER FREIHEIT fest!
 
Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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