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Atomkraftwerke- Wasserliberalisierung- Helmpflicht: In drei Tagen drei Zumutungen- Los von Rom!

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Innerhalb von nur drei Tagen hat Rom mit der Ankündigung vom Bau von Atomkraftwerken, der Privatisierung des Trinkwassernetzes und der Helmpflicht für Radfahrer gezeigt, welche Schnapsideen und Schikanen italienischen Politikergehirnen entspringen können. Mitgehangen, mitgefangen sind dabei leider auch wir Südtiroler, so Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Dass Südtirol nicht imstande ist, Berlusconis Atomkraftwerke zu verhindern, ist auch der SÜD-TIROLER FREIHEIT klar. Dass aber bei einem Reaktorunfall in einem italienischen Atomkraftwerk auch wir, da wir zu Italien gehören, bei Schadenersatzzahlungen wegen atomarer Verseuchung in anderen Staaten zur Kasse gebeten werden, sollte den Südtirolern klar sein. So zahlen wir Südtiroler mit jedem Liter Benzin, das wir kaufen, noch heute für den Angriffskrieg Italiens in Abessinien brav mit.
 
Die Wasserliberalisierung hat in anderen Ländern gezeigt, dass sie in die Sackgasse führt. Kaputte Leitungen werden überhaupt nicht oder mangelhaft repariert, dass Wasser wird teurer und alles wird dem Profitdenken geopfert. Wasser ist ein Menschenrecht, es gehört allen und muss vor Ort von den Gemeinden verwaltet werden. Deshalb unterstützt die SÜD-TIROLER FREIHEIT die Unterschriftenaktion gegen die Privatisierung des Wassers.
 
Die letzte Errungenschaft italienischer Regelungswut und Einschränkung der individuellen Selbstbestimmung ist die Helmpflicht für Fahrradfahrer. Ziel dieses Gesetzesvorschlages kann nur sein, möglichst viele Menschen vom Fahrradfahren abzuhalten. Besonders im innerstädtischen Bereich und in den Dorfzentren mit  Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie auf den Fahrradwegen ist dieses Gesetz Nonsens pur, so Roland Lang.
Rom macht Gesetze, die in Süditalien unbekannt bleiben, in Mittelitalien geschaffen und in Norditalien gelesen werden, um in Südtirol angewendet zu werden. Um dieses Spiel nicht mehr mitmachen zu müssen, muss Südtirol sich endlich vom italienischen Staat lösen. Denn Südtirol ist nicht Italien.
 
Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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