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Jugendstudie gegen Extremismus: Feindbild Tirol

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Als nicht zielführend und politisch voreingenommen bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die nun veröffentlichte Jugendstudie gegen Extremismus in Süd-Tirol.
Mit teils haarsträubenden Argumenten wird darin eine regelrechte Hetzkampagne gegen ein offensichtlich bewusst konstruiertes Feindbild Namens Tirol-Patriotismus betrieben, anstatt sich objektiv mit der Thematik Rechtsextremismus auseinanderzusetzen.

In Form von pauschalen und völlig subjektiven Behauptungen wird folgende Schlussfolgerung präsentiert:

Extremismus = politischer Extremismus = Rechtsextremismus = Tirol-Patriotismus

Einige der in der Studie wiedergegebenen Aussagen müssen sogar als bösartige Hetze bezeichnet werden:

„…nur weil einige Jugendliche sich mit bedruckten Leibchen zeigen, und Mitglieder bei den Schützen sind, heißt das noch lange nicht, dass alle Jugendlichen schlecht, oder gewalttätig seien…“.

„Einen Beitrag zur Radikalisierung leisten auch die Vermittlung eines übertrieben propagierten Heimatgefühls,…., und idyllisch jugendgerecht verpackte Zukunftsphantasien, die Südtirol nicht mehr bei Italien sehen“.

„Extremismus hat seine Wurzeln in der Erwachsenenwelt… beobachten wir… dass oft schon in der Elterngeneration extremes Gedankengut vorhanden ist und die Väter z.B. stolz sind auf die Heimattreue ihrer Kinder und sie unterstützen.“

Es ist schon auffallend, wie einfach gestrickt die Welt für manche dieser Kommentatoren sein muss. Demnach wäre nämlich jeder, der sich zur eigenen Sprache und Kultur bekennt, sowie das in Artikel 1 der UNO-Menschenrechtspakte verankerte Selbstbestimmungsrecht für Süd-Tirol einfordert, schlichtweg politisch rechtsextrem.

Wie absurd derartige Einschätzungen sind, zeigt sich, wenn man mit derselben Schlussfolgerung auch die Wiedervereinigung Deutschlands als rechtsextremes Gedankengut abstempelt und somit all jene die dafür auf die Straße gegangen sind, als Nazis brandmarkt.
 
Als absoluter Tiefpunkt der „Studie“ muss jedoch die Aussage bezeichnet werden, mit der das Anbringen von Abbildungen des Tiroler Adlers, oder der Tiroler Fahne auf den Arbeitsunterlagen einiger Schüler als offene Provokation bezeichnet wird.

Es darf in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass diese Symbole die offiziellen Insignien des Landes sind und daher weder rechtsextrem, noch verboten sind!!!
Vielmehr hat Süd-Tirol viele Jahre darum kämpfen müssen, um die Abbildung des Tiroler Adlers, sowie die Tiroler Fahne überhaupt wieder verwenden zu dürfen.
Wenn dies nun von einigen selbsternannten Gesellschaftsexperten kriminalisiert wird, wird Süd-Tirol schon in wenigen Jahren an einem Punkt anlangen, an dem allein schon die Verwendung der eigenen Muttersprache als offene Provokation aufgefasst wird, so Sven Knoll.

Was von dieser Studie zu halten ist, zeigt aber auch die Tatsache, dass mit keinem einzigen Wort die Problematik der faschistischen Relikte und den damit zusammenhängenden rechtsradikalen Auswüchsen der Italiener zur Sprache kommt. Das Phänomen Rechtsradikalismus wird, aus welchen Gründen auch immer, fast ausschließlich auf die deutschsprachige Bevölkerung projiziert.

Dies ist eine völlig einseitige und realitätsfremde Betrachtung der Süd-Tiroler Gesellschaft.

Bezeichnend für die mangelnde Objektivität der Studie ist aber auch die Tatsache, dass lediglich 35 der 116 Süd-Tiroler Gemeinden überhaupt eine Stellungnahme abgegeben haben.

Selbst Gemeinden wie Schenna, die in den letzten Jahren durch rechtsextreme Auswüchse aufgefallen sind, haben sich nicht an dieser Studie beteiligt.

Da sich diese Studie offensichtlich mehr darum bemüht, eine Hetze gegen alles Tirol-Patriotische zu betreiben, anstatt sich ernsthaft mit politischem Rechtsextremismus auseinanderzusetzen, wird sie letztlich in ihrer Wirkung auch ergebnislos bleiben.

Die Bewegung SÜD-TIROELR FREIHEIT hat daher eine eigene Kampagne gegen Rechtsextremismus initiiert, die unter dem Motto „TIROL-PATRIOTEN SIND KEINE NAZI-IDIOTEN“ läuft.

Nachdem eine erste Aufkleber-Aktion bereits sehr erfolgreich von den Jugendlichen aufgenommen wurde, wird bereits in wenigen Wochen die dazugehörige Informationsbroschüre veröffentlicht.

Im Gegensatz zur politisch voreingenommenen Jugendstudie, die keine Probleme löst, sondern vielmehr Hetze betreibt, wird die SÜD-TIROLER FREIHEIT mit der Aktion „TIROL-PATRIOTEN SIND KEINE NAZI-IDIOTEN“ einen echten Beitrag zur Bekämpfung von Rechtsextremismus leisten.

L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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